Baue die berühmtesten Monumente der Welt – Make ’n‘ break Around the World von Ravensburger (Rezension)

Make ´n break - Around the world | Familienspiel | ab 8 Jahren | 2-5 Personen | Andrew Lawson, Jack Lawson | Bauspiel | Ravensburger | generationentauglich

 

Für diese Version von Make ´n Break gilt, wie schon für das Original, „Gute Architekten braucht das Land“, aber schnell müssen sie auch sein. Nur bauen wir diesmal berühmte Gebäude der ganzen Welt nach. Im Original gab es 10 gleiche Bausteine in unterschiedlichen Farben, jetzt haben wir teilweise unterschiedlich geformte Bausteine und auch viel mehr davon.

Außerdem bauen wir hier zusammen mit dem Sitznachbarn auf Zeit aus jeweils 9 Steinen das auf einer Karte vorgegebene Konstrukt nach. Über einen Würfel wird bestimmt ob wir insgesamt mehr oder weniger Zeit haben (das war schon im Original so). Eine dritte Person kontrolliert. Ist noch Zeit übrig machen wir gleich mit der nächsten Karte weiter. Jetzt verteilen sich die Bausteine natürlich anders, denn wir stehen unter Zeitdruck. Ist die Uhr abgelaufen ist unsere Zeit vorbei. So sammeln wir zu zweit Punkte. Anschließend ist das nächste Team (reihum die nächsten zwei Sitznachbarn) an der Reihe. Waren alle Teams zwei mal dran endet das Spiel. Jetzt zählen die jeweils gesammelten Karten für mich als Punkte entsprechend ihrer aufgedruckten Werte.

Die Variante zu zweit, in der wir jeweils einzeln bauen und vom anderen kontrolliert werden läuft gleich ab.

Fazit

Make ´n´ break- around the world bietet spannende Challenges und clever umgesetzte Motive zum Nachbauen. Es ist eine Weiterentwicklung des Originals im Stil von LaBoca/das verrückte Haus: zu zweit erspielen wir Punkte da wir gemeinsam mit dem Sitznachbarn bauen. Anders als beim Verrückten Haus, spiele ich bei mehr als 3 Spielenden aber nicht mit allen, das kann zu einem Ungleichgewicht führen wenn jemand in der Runde besonders begabt für diese Art Spiel ist.

Was mir nicht klar ist, warum ausgewürfelt wird ob man mehr oder weniger Zeit zum bauen erhält. Das schien uns sehr willkürlich. Außerdem ist der Timer relativ laut. Das würde andere Spielgruppen im Raum wohl stören, aber man überhört auch das Ende der Zeit nicht. Es gibt auch keinen Ausschalter.

Die Art, wie die Punkte gezählt werden finde ich gut. Es ist nicht angegeben, man kann aber auch gut Solo spielen, gegen den eigenen Punkterekord z.B.

Besonders schade fand ich, das während des Spielens keine Zeit ist die Bauwerke zu bestaunen oder selbst zu lesen, was man da baut. Wenngleich die Nachbildungen aus den wenigen Bausteinen ziemlich cool sind. Wer sich vom Stress durch den Timer nicht abschrecken lässt kann hier in jedem Alter gut mitspielen.

Bewertung / Test
+ grosse Bausteine
+ gemeinsames Bauen in Teams
+ zu bauende Objekte kreativ und abwechslungsreich
– Bauwerke kann man kaum bewundern
– unterschiedliche Spieldauer für die Teams

 

(Eine Rezension von Sandra Sternkopf)


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Make n break Around the world (2024)

Spielidee: Andrew Lawson, Jack Lawson
Grafik:
Verlag: Ravensburger
Anzahl der Spielenden: 2 – 5
Altersempfehlung Verlag: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten

Generationentauglichkeit: wenn man sich nicht zu sehr stressen lässt von der Zeit ist gemeinsames Bauen möglich
Pädagogisch wertvoll: fördert genaues Beobachten und räumliche Vorstellung, Zeitdruck aushalten