Blumen für die Gräfin – Floris: AMPHORA von QANGO Spielverlag (Rezension)

Floris: Amphora | kompetitives Spiel | ab 9 Jahren | 1 bis 2 Spielende | Andrea Boennen | QANGO Spielverlag | generationentauglich

Elegante Amphoren und zugehörige Blumen – darum geht es in „Floris: Amphora“. Mit Blumen und ihren Gefäßen nicht sehr bewandert, musste ich erst einmal recherchieren, was denn nun Amphoren sind. Siehe da, Amphoren sind bauchige Töpferwaren mit zwei Henkeln. Was die Gräfin sich wünscht und wie sich „Floris: Amphora“ spielt, darüber berichte ich euch hier.

Spielpackung auf schwarzem Hintergrund
„Floris: Amphora“ – so edel wie das Thema prangt auch das Coverbild

„Floris: Amphora“ ergänzt das vorangegangene Spiel „Floris“. In „Floris“ bindest du schöne Blumensträuße und kombinierst diese möglichst punkteträchtig.

In „Floris: Amphora“ ist eine Gräfin unterwegs, die anscheinend Blumen liebt und noch mehr Blumen, die in ihren kostbaren Amphoren ihre Heimat finden. Doch ändert sich ihr Geschmack, sobald die Amphoren gefüllt sind. Dein Ziel ist es mit den passenden Sträußen die meisten Sympathiepunkte zu erhalten.

Zu Spielbeginn legt ihr fünf Blumen für den Markt aus, der Rest wird als verdeckter Nachzugstapel bereit gelegt. Zusätzlich ergibt sich aus den sechs Amphorenkarten ein 2×3 Raster. Die fünf Lieblingsblumen legt ihr als offener Stapel über die Amphoren. Die oberste Blume wird neben die Amphoren gelegt. Sie zeigt die aktuelle Lieblingsblume.

Karten mit Blumen im Raster ausliegend.
Blumen über Blumen, da verliere ich schnell mal den Überblick, welche ich schon in den Strauß eingebunden habe.

Anders als im Grundspiel, in dem es „nur“ um das Zusammenstellen der einzelnen Sträuße geht, müsst ihr hier die passenden Sträuße für die jeweiligen Amphoren finden und die Lieblingssorte der Gräfin dabei beachten. Gelingt es euch die passenden Blumenarrangements in den Amphoren zu platzieren, werdet ihr mit Sympathie überschüttet.

Die Gräfin hat einen Hang zu Vasen.

 

Fazit
Am einfachsten lässt sich „Floris: Amphora“ lernen, wenn zuerst das Grundspiel gespielt wird. Das hilft euch ein Gefühl für die verschiedenen Sträuße zu entwickeln. Anschließend steigt ihr ein in die Kunst des Blumen Arrangierens. So ist „Floris: Amphora“ schnell erklärt. Dennoch verfügt das Spiel über einige zusätzliche Kniffe, damit das Zusammenstellen der Blumenpracht nicht zu trivial wird. 

Gut gefällt mir auch, dass sich im Solo-Modus die Regeln nicht zu stark ändern und so direkt Solo weiter gespielt werden kann. Die Jagd nach dem Highscore hat einen hohen Aufforderungscharakter.

Das Thema von „Floris: Amphora“ ist zeitlos, das Material angenehm zu greifen und die Karten ausreichend groß in Schrift und Illustration. Die Erklärung kurz, die Einstiegshürde niedrig und mit einer angenehmen Spieldauer von unter einer halben Stunde auch in einer generationenübergreifenden Gruppe gut spielbar. Über einen Blumenstrauß in Kartenformat statt in der echten Vase freuen sich die Großeltern bestimmt.

„Floris: Amphora“ ist ein fluffiges Kartenspiel, das einen schnellen Einstieg bietet. Inkludiert ist ebenso das Grundspiel „Floris“, somit erhaltet ihr zwei Spiele in einem.

 

Bewertung / Test
+ einfacher Einstieg
+ Grundspiel und Erweiterung in Einem
+ Solomodus
+ lockeres Spiel für Zwischendurch

(Eine Rezension von Christine Ketterer)


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Floris: Amphora (2025)

Spielidee: Andrea Boennen
Grafik: Arnold Reisse, Isabel Zettwitz
Verlag: QANGO Spielverlag
Anzahl der Spielenden: 1-2 Spielende
Altersempfehlung Verlag: ab 9 Jahren
Eigene Altersempfehlung: ab 9 Jahren
Spieldauer: 15-25 Minuten

Generationentauglichkeit: Das Thema von „Floris: Amphora“ ist zeitlos, das Material angenehm zu greifen und die Karten ausreichend groß in Schrift und Illustration. Die Erklärung kurz, die Einstiegshürde niedrig und mit einer angenehmen Spieldauer von unter einer halben Stunde auch in einer generationenübergreifenden Gruppe gut spielbar. Über einen Blumenstrauß in Kartenformat statt in der echten Vase freuen sich die Großeltern bestimmt.