Die Katz ist tot, die Katz ist tot – Cat in the Box von Pegasus-Spiele

Cat in the Box | Stich-Karten-Familienspiel | ab 13 Jahren | 2 bis 5 Spielende | Muneyuki Yokouchi | Pegasus-Spiele

Die Katz ist tot, die Katz ist tot, es war ein Missgeschick und mich trifft nicht die volle Schuld… (Wer jetzt einen Ohrwurm hat, der liebt „How I met your Mother“ genau so sehr wie ich). In „Cat in the Box“ geht es aber um eines der wohl bekanntesten physikalischen Experimente von einem sogenannten Herrn Schrödinger. Ob mir das Stichspiel zum Thema Katzen gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

Zu sehen ist das Spielmaterial von Cat in the Box.

 

Cat in the Box ist ein Familien-Stich-Spiel von Muneyuki Yokouchi und bei Pegasus-Spiele erschienen. Es für 2 bis 5 Spielende geeignet und kann ab 10 Jahren gespielt werden.

 

Zu sehen ist die Kartenhand von Cat in the Box.
Was kann ich jetzt mit diesen Karten anstellen?

 

Der besondere Kniff bei diesem Stichspiel ist, dass wir erst beim Ausspielen entscheiden, welcher Farbe unseren Zahlenkarte entspricht. Es gibt die Farben Rot, Blau, Gelb & Grün. Rot ist dabei der Trumpf und darf erst ausgespielt werden, wenn schon jemand anders eine rote Karte genutzt hat, weil er entweder die ausgespielte Farbe nicht bedienen konnte oder in Kauf nimmt, für den Rest der Runde die entsprechende Farbe nicht mehr spielen zu dürfen. Das wird dann durch ein gesetztes Steinchen auf dem eigenen Tableau verdeutlicht. Erst dann dürfen auch neue Stiche mit roten Karten begonnen werden.

Zu sehen ist das Spielbrett von Cat in the Box.
Auf diesen Spielbrettern setzen wir unsere Steinchen ein, um das Spielgeschehen zu verdeutlichen.

 

Abhängig von der Anzahl der Mitspielenden sind unterschiedliche Zahlenkarten von 1 bis 10 im Spiel. Auf dem Tableau in der Mitte des Tisches können wir sehen, welche Zahlen welcher Farbe bereits ausgespielt wurden. Entscheide ich mich beim Ausspielen einer 5 dazu, dass das eine blaue 5 sein soll, markiere ich diese auf dem Tableau. Diese Karte ist ab jetzt also nicht mehr im Spiel und kann nicht mehr ausgewählt werden, sollte eine mitspielende Person es dennoch tun (müssen), verursacht sie ein Paradoxon und beendet die laufende Runde. Alle bis dato gesammelten Stiche ihrerseits zählen nun als Minuspunkte, sonst wären die am Rundenende Pluspunkte wert gewesen.

Beim Platzieren der Spiel-Steine auf dem Tableau sollten wir auch möglichst darauf achten, unsere Steine beisammen zu platzieren. Hatten wir nämlich mit der vorhergesagten Menge an gewonnenen Stiche recht, kriegen wir am Ende nochmal Bonuspunkte in Höhe der größten zusammenhängenden Gruppe unserer eigenen Spielsteine.

Und das wars im Grunde genommen auch schon. Es werden so viele Runden, wie wir Mitspielende sind gespielt und wer am Ende die meisten Punkte hat, geht als siegende Person aus dem Physikexperiment hervor.

 

Fazit:
Erstmal gefällt mir das Artwork & die Haptik des Spielmaterials von „Cat in the Box“ ausgesprochen gut. Für ein Stich-Kartenspiel müssen wir uns meiner Meinung nach schon mit einem gesalzenen Preis zurecht finden, dafür macht die Tischpräsenz aber auch ordentlich etwas her. Ich selbst war bisher jedes Mal „zu doof“. Ich habe sowohl im Spiel zu 2. Als auch im Spiel zu 3. jedes Mal ein Paradoxon ausgelöst, obwohl ich der Meinung war, die Runde gut zu meistern. Dennoch gefällt mir das Spiel außerordentlich gut und ich bin jedes Mal bei einer Revanche mit am Start. Die Regeln sind zu Beginn nicht ganz eingänglich, aber man kommt dann doch recht schnell ins Spiel. Ich mag „Cat in the Box“ wirklich sehr und freue mich darauf, es in einer 4er und 5er Runde auszuprobieren. Empfehlung meinerseits!

+ tolles Artwork
+ haptisch hochwertig
– recht teurer Preis
– nicht so spannende Punktewertung

(Eine Rezension von Sarah Eischet)


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Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiel”

  • ... Altersgruppe 12 bis 49 Jahre
  • ... Altergruppe 50 bis 70 Jahre
  • ... Altersgruppe ab 71 Jahre

Cat in the Box (2022)

Spielidee: Muneyuki Yokouchi
Grafik: Osamu Inoue
Verlag: Pegasus-Spiele
Anzahl der Spielenden: 2-5 Spielende
Altersempfehlung Verlag: ab 13 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Minuten

Generationentauglichkeit: An sich schon generationentauglich, nur für ganz junge Mitspielende könnten die Regeln vielleicht schon etwas zu komplex sein und für ältere Menschen, die Token etwas zu klein und fidelig.