Bunt, Bunter, Qwirkle – Qwirkle von Schmidt Spiele (Rezension)

Qwirkle | Familienspiel | ab 6 Jahren | 2 bis 4 Spielende | Susan McKinley Ross | Schmidt Spiele| generationentauglich

Mittlerweile kommen jährlich so viele neue und auch wirklich gute Spiele auf den Markt, aber manchmal ist es gar nicht schlecht, den Blick in die Vergangenheit schweifen zu lassen und wieder Mal alte Schätzchen wie beispielsweise Qwirkle, das Spiel des Jahres 2011, auf den Tisch zu packen. Warum mir dieses Spiel nach wie vor gut gefällt, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

Zu sehen ist das Spiel Qwirkle mit dem gesamten Spielmaterial.
Qwirkle von Schmidt Spiele

Das Spiel
Qwirkle ist ein Familienspiel von Susan McKinley Ross und bei Schmidt Spiele erschienen. Es ist für 2-4 Spielende geeignet und kann ab 6 Jahren gespielt werden.

Die Regeln sind sehr simpel und deshalb auch wahnsinnig schnell erklärt. Zu Beginn kommen 108 Holzsteine in den Leinensack. Es gibt 6 unterschiedliche Symbole in jeweils 6 unterschiedlichen Farben. Jeder Stein kommt insgesamt 3 Mal im Spiel vor.

Nun ziehen alle 6 Steine und stellen sie so vor sich, dass niemand anders sie sehen kann. Jetzt wird reihum gespielt und Steine werden ausgelegt. Beim Auslegen gelten folgende Vorschriften:
In einer Reihe dürfen nur Steine einer Farbe aber unterschiedlicher Symbole sein ODER in einer Reihe dürfen nur Steine desselben Symbols in unterschiedlichen Farben liegen.

Zu sehen sind die unterschiedlichen Farben und Symbole der Qwirkle Steine.
6 Farben und 6 Formen, es wird ganz schön bunt.

In einem Spielzug dürfen beliebig viele Steine gelegt werden, allerdings darf nur an eine bereits ausliegende Reihe angelegt werden und alle Steine müssen den Legeregeln  entsprechen.
Abhängig von der Reihe, in die man die Steine gelegt hat, gibt es am Ende des Zuges Punkte. Man erhält so viele Punkte wie Steine in der Reihe liegen. Wenn man dabei sogar mehrere Reihen mit den Steinen bedient,  so erhält man für jeder dieser Reihen entsprechen Punkte angerechnet.

Und was zur Hölle ist jetzt dieser namensgebende Qwirkle? Vervollständigt man eine Reihe mit dem fehlenden 6. Stein, dann ist das ein Qwirkle für den man nicht 6, sondern ganze 12 Punkte erhält (6 Punkte für die sechs Steine der Reihe und sechs Bonuspunkte für das Qwirkle).

Zu sehen ist ein langsam entstehenden Steingeflecht der Qwirkle-Steine
Nach und nach entsteht ein Raster aus Muster und Farben.

Nach dem Zug zieht man immer wieder auf 6 Steine auf. Kann oder möchte man mal keine Steine anlegen, darf man beliebig viele Steine der eigenen Hand mit denen aus dem Sack tauschen, bevor die nächste Person an der Reihe ist. Das Spiel endet sobald der Sack leer ist und ein Spielender keine Steine mehr vor sich hat. Die meisten Punkte bringen dann natürlich den Sieg.

 

Fazit
Zu Qwirkle gibt es nicht mehr viel zu sagen. Meiner Meinung nach ist es damals vollkommen zu Recht, Spiel des Jahres geworden, weil es im Familiensegment einfach alles richtig gemacht hat. Die Steine sind haptisch ansprechend und das gesamte Material generationentauglich gestaltet, die Regeln so leicht, dass man sie wirklich allen innerhalb kürzester Zeit erklären kann.

Trotzdem bietet es genug Interaktion und taktische Tiefe. Wir spielen Qwirkle immer wieder in der Familie und haben dabei Spaß und sind gut unterhalten. Einziges Manko ist ein fehlender Wertungsblock, sodass man immer auf ein eigenes Stück Papier die Punkte nach jeder Runde schreiben muss. Kenner- & Expertenspielende kommen hier vermutlich nicht auf ihre Kosten, aber für die Zielgruppe macht Qwirkle absolut alles richtig und der Erfolg gibt dem ganzen Recht! Absolute Familienspiel-Empfehlung meinerseits!

 

Bewertung / Test
+ leichte Regeln
+ haptisch ansprechendes & generationentaugliches Material
– kein Wertungsblock

 

(Eine Rezension von Sarah Eischet)

Wichtige Informationen zu unseren Rezensionen (KLICK)

 

Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiel”

  • ... Altersgruppe bis 12 Jahre
  • ... Altersgruppe 13 bis 49 Jahre
  • ... Altergruppe 50 bis 70 Jahre
  • ... Altersgruppe ab 71 Jahre

Qwirkle (2006)

Spielidee: Susan McKinley Ross
Grafik: –
Verlag: Schmidt Spiele
Anzahl der Spielenden: 2-4 Spielende
Altersempfehlung Verlag: ab 6 Jahren
Spieldauer: 45 Minuten

Generationentauglichkeit: Definitiv. Das Material ist haptisch toll & die Symbolik groß genug. Die Regeln sind simpel, hier können Menschen jeden Alters Spaß haben.

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