Malen mit der Nase – Pencil Nose! von Piatnik (Rezension)

Pencil Nose! | Familienspiel | ab 8 Jahren | 4-20 Spielende | Wendy L. Harris | Piatnik | generationentauglich

Kaum jemand kann heutzutage alle Spiele auf dem Markt aufzählen oder gespielt haben, bei denen es ums Zeichnen und Erraten geht. Neue Spiele dieser Art müssen also einen entscheidenen Kniff haben, um auf sich aufmerksam zu machen. „Pencil Nose“ versucht dies auf, äh, interessante Art und Weise. Denn hier müssen wir, wie der Name schon erahnen lässt, mithilfe unserer Nase Begriffe zeichnen. Ob das Spaß macht, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

Zu sehen ist das Spiel Pencil Nose! mit allen Spielmaterialien.
Pencil Nose! von Piatnik

 

Das Spiel
Pencil-Nose
ist ein Familien-Party-Spiel von Wendy L. Harris und bei Piatnik erschienen. Es ist für 4-20 Spielende geeignet und kann ab 8 Jahren gespielt werden.

Wie in jedem anderen Zeichenspiel auch, geht es in Pencil Nose! darum mit dem eigenen Team die meisten Punkte zu sammeln. In jeder Runde nimmt sich eine Person pro Team eine Begriffskarte und klemmt sie oben in das transparente, abwischbare Zeichenbrett ein. So kann nur sie dauerhaft die zu zeichnenden Wörter sehen, ohne dass die anderen schummeln können. Nun versucht sie, während die Sanduhr abläuft, so viele Begriffe wie möglich mithilfe ihrer Nase und Zeichenbrille so zu malen, dass die Mitspielenden sie korrekt erraten können. Dabei ist Reihenfolge der Begriffe egal. Wer von beiden Teams mehr Begriffe einer Karte erraten konnte, erhält diese Karte und das Team, das als erstes 10 Karten erraten hat gewinnt.

Zu sehen ist eine Frau, die mithilfe einer Zeichenbrille und ihrer Nase ein Herz auf ein transparentes Zeichenbrett malt.
Mit der Nase wird gemalt. Erkennt ihr meine Zeichnung?

 

Fazit
Pencil Nose! ist ein kurzweiliges, anspruchsloses Partyspiel. Mehr will es auch gar nicht sein. Mit dieser seltsamen Zeichenbrille auf der Nase sieht man wirklich nur absolut dämlich aus und macht sich ziemlich zum Affen. Als einmaliger Gag funktioniert das Spiel ganz gut, nochmal würde ich es aber definitiv nicht auf den Tisch packen.

Was mir vor allem nicht gefallen hat, war das Wertungssystem. Warum kann man nich einfach Karten nehmen mit einzelnen Begriffen und davon so viele wie möglich in einer vorgegebenen Zeit versuchen aufzumalen. Dieses System hat sich doch in etlichen Spielen dieser Art bewährt. Das Spiel bis zum Erreichen von 10 Karten eines Teams zu spielen, kann ganz schön lange dauern. Das hat dazu geführt, dass wir schon nach kurzer Zeit Hausregeln eingeführt haben. Auch ist der Widerspielreiz relativ schnell verloren, sobald man einmal alle Karten mit den jeweiligen Begriffen durchgespielt hat. „Pencil Nose!“ hat eher ein müdes Lächeln, statt herzhaften Lachens ausgelöst. Von meiner Seite aus gibt es keine Empfehlung, da kenne ich einfach unterhaltsamere Party-, Zeichen- und Familienspiele.

 

 

Bewertung / Test
– schlechtes Wertungssystem
– wenig Wiederspielreiz

 

(Eine Rezension von Sarah Eischet)

Wichtige Informationen zu unseren Rezensionen (KLICK)

 

Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiel”

  • ... Altersgruppe bis 12 Jahre
  • ... Altersgruppe 13 bis 49 Jahre
  • ... Altergruppe 50 bis 70 Jahre
  • ... Altersgruppe ab 71 Jahre

Pencil Nose! (2018)

Spielidee: Wendy L. Harris
Verlag: Piatnik
Anzahl der Spielenden: 4 – 20 Spielende
Altersempfehlung Verlag: ab 8 Jahren
Eigene Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Spieldauer: 20 – 30 Minuten

Generationentauglichkeit: Ja. Die Regeln sind leicht, die Handhabung der Materialien auch easy. Die Brille ist durch das Gummiband passend für verschiedene Kopfgrößen. Hier können Menschen jeden Alters Spaß haben.

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