Bringt Schwung auf den Spieltisch – Stapelsalat von Pegasus Spiele (Rezension)

Stapelsalat | Kinderspiel | ab 5 Jahren | 1-5 Personen | Daryl Chow | Pegasus Spiele

 

Auf dem Bild sind alle Bestandteile des Spiels Stapelsalat zu sehen.

Stapelsalat ist ein kunterbuntes Geschicklichkeits- und Beobachtungsspiel, das vor allem mit seinem einfachen Spielprinzip und der tollen Aufmachung punktet. Bereits nach wenigen Minuten erklärt, lädt das Spiel Kinder, sowie Erwachsene zum Mitmachen ein und sorgt für schnell steigende Spannung am SpieltischIm Spiel versuchen die Mitspielenden, ihren Teller mit Lebensmitteln so zu stapeln, dass sie sowohl durch die Höhe als auch durch die Auswahl der Zutaten Punkte sammeln. In der Grundvariante wählt man zunächst eine Zutat aus. Auf jeder Karte ist durch Sternensymbole gekennzeichnet, wie viele Punkte die jeweilige Zutat einbringt – dabei gilt: Je unförmiger die Zutat, desto mehr Punkte erhält man dafür. Anschließend muss die gewählte Zutat auf dem eigenen Teller so platziert werden, dass nichts herunterfällt. Je höher und stabiler die Stapel gebaut werden, desto mehr Punkte lassen sich erzielen. Gewonnen hat am Ende, wer die meisten Punkte gesammelt hat.

Wer das Grundspiel beherrscht, kann sich an einer Variante versuchen. Diese ist ab 6 Jahren ausgeschrieben und ist dementsprechend etwas herausfordernder. Der Spielmechanismus bleibt bestehen – jetzt kommen zusätzlich Gastkarten ins Spiel, die für zusätzliche Punkte sorgen. Dabei gilt es darauf zu achten, was die jeweiligen Gäste gerne essen. Schafft man es, nicht nur die Lebensmittel zu einem besonderen Gericht zu kombinieren, sondern auch dabei die Wünsche der Gäste zu berücksichtigen, so punktet man zusätzlich.

Auf dem Foto ist der Teller mit den Lebensmittel zu sehen, die in dem Spiel aufeinander gestapelt wurden.


Fazit
Stapelsalat ist ein bunt-fröhlicher Stapelspaß, der vor allem bei etwas äteren Kindern für gute Laune sorgt. Wer denkt, man hätte als Erwachsener einen Vorteil, liegt daneben: Während Kinder mit beiden Händen stapeln dürfen, müssen Erwachsene mit nur einer Hand auskommen. Das sorgt zusammen mit dem wackeligen Stapelprinzip für eine ordentliche Herausforderung. Gerade jüngere Kinder unter 6 Jahren stoßen hier schnell an ihre Grenzen, da das präzise Stapeln einiges an Feinmotorik und Geduld erfordert. Ab etwa 6 Jahren gelingt das deutlich besser – hier entfaltet das Spiel dann auch seinen eigentlichen Reiz.
Besonders überzeugen kann Stapelsalat durch seine liebevolle Gestaltung und das hochwertige Material. Die vielen verschiedlichen Zutaten laden ganz nebenbei zur spielerischen Sprachförderung ein. Auch die Spielschachtel an sich ist sehr durchdacht – der Deckel ist gleichzeitig als „Mülleimer“ einsetzbar und eine Messlatte an der Kartonseite hilft dabei, das höchste Gericht zu bestimmen.
Zwar erfindet das Spiel das Prinzip nicht neu, doch das stimmige Thema sorgt für frischen Spielspaß. Für Kinder ab 6 Jahren und alle, die eine kleine Geschicklichkeits-Herausforderung oder eine Abwechslung zu Klassikern wie „Tier auf Tier“ suchen, ist Stapelsalat eine schöne Wahl.

Bewertung / Test
+ fördern der Feinmotirik und der Geschicklichkeit
+ spielerisches Farbenlernen und Sprachförderung
+ schneller Einstieg ins Spiel und eine schöne Gestaltung
– motorisch eine große Herausforderung, vor allem für Kinder unter 6 Jahren
– Spielmechanik ist bereits bekannt und bietet nur wenig Neues

(Eine Rezension von Swetlana Zeiser)


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Stapelsalat (2024)

Spielidee: Daryl Chow
Grafik: @lexxuan_13
Verlag: Pegasus Spiele
Anzahl der Spielenden: 1-5 Personen
Altersempfehlung Verlag: ab 5 Jahren
Eigene Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Spieldauer: 10-20 Minuten

Generationentauglichkeit: nein