Takoyaki | kompetitives Spiel | Aga Maszota, Marcin Południak, Rafał Szłapa | ab 6 Jahren | 2-4 Personen | Granna | bedingt generationentauglich
Bei „Takoyaki“ wird gewendet was das Zeug hält: Wer behält den Überblick, setzt seine Chancen clever ein und schafft es, die meisten leckeren „Takoyaki“ auf den Teller zu bringen?

Bei „Takoyaki“ dreht sich alles um kleine Bällchen und darum diese möglichst schnell in die geforderte Form der Bestellkarte zu bringen. Alle erhalten einen eigenen Grill, sechs farbige Takoyaki-Bällchen und zwei Stäbchen. Eine Bestellkarte gibt vor, welche Anordnung der Bällchen erreicht werden muss und dann geht es für alle gleichzeitig los.
Mit den Stäbchen werden die Bällchen vorsichtig über den Grill geschoben und gerollt. Dabei darf man sie weder mit den Händen noch mit den Stäbchen anheben. Die Bällchen rollen gerne einmal in eine andere Richtung als geplant, und während ich noch konzentriert an meiner Anordnung arbeite, höre ich plötzlich schon ein „Takoyaki!“ von der anderen Seite des Tisches. Das muss also alles noch etwas schneller gehen.
Es gibt keine langen Wartezeiten alle sind ständig beschäftigt und versuchen, möglichst schnell das vorgegebene Muster nachzubauen. Dabei entsteht eine herrlich hektische, aber vor allem sehr lustige Atmosphäre. Je besser ich die Bewegungen mit den Stäbchen beherrsche, desto schneller kann ich werden. Gleichzeitig darf ich mich nicht zu sehr von den Mitspielenden stressen lassen, denn ein kleiner Fehler kann dafür sorgen, dass die Anordnung nicht stimmt und die gewonnene Karte doch noch an jemand anderen geht.
Nach jeder gewonnenen Bestellung geht es direkt weiter. Wer sich zuerst fünf Bestellkarten erarbeiten konnte, gewinnt.

Fazit
„Takoyaki“ ist rasant und witzig. Die auszuführende Tätigkeit ist simpel und nervenaufreibend zugleich. Die Essstäbchen liegen gut in der Hand und insgesamt ist das Material stabil und alles lässt sich gut erkennen.
Generationenübergreifend besteht die Herausforderung, dass in altersgemischten Gruppen die jüngeren Teilnehmenden aufgrund ihrer höheren Beweglichkeit und schnelleren Reaktionsfähigkeit häufig im Vorteil sind. Wenn ihr in altershomogenen Gruppen spielt, dann funktioniert das deutlich besser.
Neben der Frustrationstoleranz fördert „Takoyaki“ die Hand-/Augenkoordination und die Beobachtungsgabe.
Wichtig ist, dass sich alle an die Regel halten, die Bällchen nicht mit den Stäbchen aufzuheben, sondern sie ausschließlich hin und her zu rollen. Dabei ist Frustrationstoleranz gefragt, denn nicht jede Runde verläuft gleich erfolgreich.
„Takoyaki“ hat uns viel Spaß gemacht. Die Spielrunden sind kurzweilig, und am Tisch entsteht meist eine gute, lockere Stimmung. Für längere Spielphasen lässt der Wiederspielreiz jedoch nach einiger Zeit etwas nach.
Bewertung / Test
+ einfacher Einstieg
+ schnell und witzig
+ fördert Hand-/Augenkoordination
– hohe Frustrationstoleranz erforderlich
– Wiederspielreiz begrenzt
(Eine Rezension von Christine Ketterer)

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Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiele”
Takoyaki (2024)
Spielidee: Aga Maszota, Marcin Południak, Rafał Szłapa
Grafik: Małgorzata Parczewska
Verlag: Granna
Anzahl der Spielenden: 2-4 Personen
Altersempfehlung Verlag: ab 6 Jahren
Eigene Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Spieldauer: 20-30 Minuten
Generationentauglichkeit: Generationenübergreifend besteht die Herausforderung, dass in altersgemischten Gruppen die jüngeren Teilnehmenden aufgrund ihrer höheren Beweglichkeit und schnelleren Reaktionsfähigkeit häufig im Vorteil sind. Wenn ihr in altershomogenen Gruppen spielt, dann funktioniert das deutlich besser.