Tierische Neuauflage – Monkey Fun von Kosmos (Rezension)

Monkey Fun | Familienspiel | ab 8 Jahren | 1-4 Personen | Jürgen P.K. Grunau | kompetitiv | Kosmos | generationentauglich

Monkey Fun - Spieleschachtel mit Inhalt. Die Affen kann man auf dem Spielplan gut unterscheiden.

Als ich gesehen habe, dass „Just 4 fun“ ein neues Gewand bekommen hat, habe ich mich sehr gefreut. Während wir früher auf einem neutralen Spielbrett 4 Steine zusammenhängend sammeln wollten, sollen jetzt Affen zwischen Bäumen platziert werden. Der Spielverlauf bleibt vertraut. 

Nehmt euch zu Beginn die 20 Affen eurer Farbe sowie 4 Handkarten. Der Spielplan ist beidseitig bedruckt, wählt eine davon aus. Auf beiden Seiten gibt es 36 Felder mit je einer Zahl die durcheinander aufgedruckt sind. 

Bist du am Zug, spielst du bis zu vier deiner Handkarten aus und setzt genau einen deiner Affen auf dem Spielplan ein. Hier gilt es, den Überblick zu behalten und ständig klug zu kombinieren. Je höher die Zahl, desto schwieriger ist es für die anderen, ebenfalls auf genau diesem Feld zu landen. Denn auch das ist mitunter unser Ziel: den anderen in die Quere zu kommen. Man muss also nicht nur auf sich selbst achten, sondern auch auf die anderen. Schafft man es, 2 Affen mehr als jeder andere auf einem Feld zu platzieren, erobert man es und ist ab sofort für alle Mitspielenden gesperrt. Kleine Felder sind dadurch schnell weg und machen einen Sieg schwieriger. Ärgerlich ist es, wenn man schon drei Felder in einer Reihe hatte und dann fast wieder von vorne anfangen muss. Aber genau davon lebt dieses Spiel.

Du gewinnst, wenn du es schaffst, 4 deiner Affen in einer waagerechten, senkrechten oder diagonalen Reihe aneinander angrenzend auf dem Spielplan einzusetzen. Außerdem brauchst du auf jedem Feld die Mehrheit; also mindestens 1 Affe mehr als jede andere Person. 
Es kommt auch immer wieder vor, dass alle ihre 20 Affen gesetzt haben und niemand ein „4 gewinnt“ erreicht hat. Dann gewinnt die höchste Punktzahl; dazu werden alle Felder gerechnet, auf denen jemand eine Mehrheit hat. 

Monkey Fun: Die Affen sind aus Plastik und sind gut verarbeitet.
Viele Affen tummeln sich auf dem Spielbrett. Wer schafft als erstes ein „4 gewinnt“?

 

Fazit
Um seine kognitiven Fähigkeiten zu üben, ist „Monkey Fun“ super geeignet. Man ist eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt, Zahlen zusammenzuzählen und die Felder abzugleichen. Geht man auf Nummer sicher? Wo kann man einen Sieg noch vereiteln? Auch mit Frust muss man manchmal gut umgehen können. Es ist schon bitter, wenn jemand anderes ein Feld nur noch für sich beansprucht. Aber dann gilt es, sich auf ein neues Ziel zu fokussieren. 
Ein kurzweiliger Spaß für Jung und Alt. Die neue Gestaltung lässt das Spiel lustig und lebendig wirken. Es ist schnell erklärt, da das „4 gewinnt“-Prinzip eigentlich jeder kennt. Die Zahlen auf den Karten und Feldern sind gut erkennbar. Mit der Zeit kennt man die Anordnung der Zahlen und das Spiel läuft noch ein wenig flüssiger. 
Uns hat gut gefallen, dass die Zahlen gut erkennbar sind – egal, wie man rund um das Spielfeld sitzt. So muss man beim Zählen nicht noch lange den Kopf drehen. In voller Besetzung dürften mehr Karten dabei sein, dann müsste man nicht ständig neu mischen. 

Die Neuauflage hat 20 Jahre auf sich warten lassen. Ich bin gespannt, ob die „Colors“-Version ebenfalls neu erscheint. Freuen würde es mich auf alle Fälle. 

 

Bewertung / Test
+ Neuauflage eines Klassikers
+ gut zum Kopfrechnen üben – sehr gut für Alt und Jung
+ schnell erklärt, zügig gespielt
– zu wenig Karten 

 
(Eine Rezension von Christiane Köstlinger)

Rezensentin Köstlinger Christiane  
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Monkey Fun (2025)

Spielidee: Jürgen P. K. Grunau
Grafik: Elli Jäger
Verlag: Kosmos
Anzahl der Spielenden: 1-4 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 8 Jahren
persönliche Altersempfehlung: Habe es auch mit 7-jährigen Kindern gespielt. Es kommt auf die Rechenkünste an. 
Spieldauer: ca. 20 bis 30 Minuten 

Generationentauglich: Ja. Kopfrechnen ist für jede Altersklasse gut. Die Gestaltung ist für alle Generationen ansprechend. 
Pädagogisch wertvoll: Wir üben das Kopfrechnen und müssen jederzeit den Spielplan und die Mitspielenden im Auge behalten. Auch die Frusttoleranz wird geübt, wenn ein anderer mir ein wichtiges Feld wegnimmt.