
Bei „2 Win“ ist es unser Ziel, bis zum Schluss noch Karten übrig zu haben. Wer keine mehr hat, scheidet aus. Achte also darauf, dass du immer wieder welche dazu bekommst. Nur so kann dein 2-stelliger Zahlenturm wachsen.
Es gibt die Zahlen 1–9 in drei unterschiedlichen Farben. Manche Karten sind mit Sternen versehen.
Jede Person erhält 9 Handkarten. Wir spielen alle gleichzeitig. Unser Zug besteht aus 3 Aktionen. Zuerst gibt jeder eine Karte nach links weiter. Dabei gibt es ein paar Dinge, die beachtet werden sollten. Zum einen sollte man keine Karte hergeben, die man jetzt oder im nächsten Zug spielen möchte, und die Karte sollte auch dem Nachbarn nicht zu nützlich sein. Da muss also gut abgewogen werden, auf was man verzichten möchte oder kann.
Anschließend spielen alle zwei Karten aus. Da der Turm aufsteigend gelegt werden muss, ist es ratsam möglichst klein zu beginnen. Wenn man die passenden Karten auf der Hand hat, spielt man als erstes eine 11 oder eben das kleinste was man hat. Die Karten werden zuerst verdeckt hingelegt. Erst wenn alle ihre Karten ausgewählt haben, werden diese umgedreht um dann miteinander zu vergleichen.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, neue Karten zu erhalten. Hierzu liegt eine große Übersichtskarte dabei.
Es gibt eine neue Karte für die Person, die den höchsten Wert ausgespielt hat und für den Spielenden mit den meisten Sternen. Hast du 2 gleiche Zahlen gespielt oder 3 gleiche Farben übereinander erzielt? Sehr gut. Auch hierfür erhältst du Karten. Ihr seht, an neue Karten zu kommen ist gar nicht so schwer. Man sollte aber nicht zu gierig sein. Im höheren Bereich ist man schneller angekommen als einem lieb ist. Spätestens bei der 99 ist Schluss. Auch wenn du dann noch Karten hast und die anderen Spielenden noch Karten legen können, bist du aus der Runde ausgeschieden. Es hilft einen gesunden Mittelweg zu finden. Ein bisschen Risiko, aber nicht zu viel.
Die Person die noch Karten legen konnte und noch welche in der Hand hat, gewinnt „2 Win“.

Fazit
Mit „2 Win“ kommt zwar nicht wirklich was neues auf den Tisch, jedoch ist es ein schöner Zeitvertreib für zwischendurch. Eine Partie dauert kaum länger als 20 Minuten. Kinder lernen aufsteigende Zahlen zu erkennen. Außerdem werden Konzentration und Aufmerksamkeit trainiert. Alt und Jung hatten gleichermaßen Spaß am Spiel. Die Karten sind kleiner als gewöhnlich – da man viele Karten sammeln möchte, haben auch kleinere Hände so kaum Schwierigkeiten, diese zu halten.
Durch die große Übersichtskarte ist für jeden ersichtlich, worauf man achten sollte. Die Farben sind gut zu unterscheiden, die Zahlen sind leicht erkennbar.
Bewertung / Test
+ gut für zwischendurch
+ kleine Karten sind super für Kinderhände
+ schneller Einstieg in das Spiel
– hat man Pech mit den Karten, ist das Spiel für einen schnell vorbei
(Eine Rezension von Christiane Köstlinger)
Wichtige Informationen zu unseren Rezensionen (KLICK)
Spielecafé der Generationen – Jung und Alt Spielt – YouTube
2 Win (2025)
Spielidee: Florian Racky
Grafik: Hannah von Minden, Jens Wiese
Verlag: Pegasus Spiele
Anzahl der Spielenden: 2-6 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Generationentauglich: Ja. Die Karten sind gut zu unterscheiden. Die Regeln sind für alle schnell verständlich.
Pädagogisch wertvoll: Kinder lernen den Zehnerbereich kennen.