
Mit dem Verlag „NSV“ verbinde ich kurzweilige Würfel- und Kartenspiele. Leicht verständlich, schnell zwischendurch gespielt. „Qwixx“ oder auch „The Game“ spielen wir immer wieder gerne. Da war ich natürlich auf „Clickety Clack“ schon sehr gespannt.
Entscheidet euch für eine Spielseite: „A“ oder „B“. Ist es eure erste Partie, würde ich auf alle Fälle die „A“ Seite empfehlen. Alle bekommen 1 Tableau sowie einen Stift. Je nachdem, wie viele mitspielen, werden Würfel zur Seite gelegt.
Bist du am Zug, würfelst du alle Würfel. Schon kommen wir dazu, wieso das Spiel „Clickety Clack“ heißt. Um unsere Aufgaben zu schaffen, müssen wir immer 2 Würfel zusammenzählen. Wir klicken dazu einen Würfel auf einen anderen und zeigen so unseren Mitspielenden, welche Würfel wir ausgewählt haben. Den Würfel den du in der Hand hast, nimmst du zu dir. Dieser ist dann nicht mehr für die anderen verfügbar.
Trage nun das Ergebnis auf deinem Tableau ein. Die Felder müssen durchgängig von links nach rechts eingetragen werden. Es gibt 5 verschiedene Aufgabenreihen. In der ersten müssen alle Zahlen unterschiedlich sein. Da aber sowieso in allen Reihen keine Zahl doppelt vorkommen darf, ist dies sowas wie eine „Chance“. Dafür sind auch insgesamt weniger Punkte zu erreichen.
In den beiden nächsten Reihen sind die Zahlen aufsteigend, bzw. absteigend einzutragen. Danach braucht ihr abwechselnd gerade und ungerade Zahlen. In der letzten Zeile muss der vorgegebene Wert erfüllt werden.
Jede Person ist in jeder Runde 2x am Zug. Natürlich sollte man als erstes auf sich selbst achten. Jedoch ist es wichtig auch zu schauen, auf welche Würfel die Mitspielenden spähen könnten. Damit der Spielverlauf gerecht bleibt, beginnt die Person die neue Runde, die sich als letztes einen Würfel genommen hat.
Kannst oder möchtest du nichts eintragen? Das bedeutet 1 Fehlwurf und bringt am Ende Minuspunkte. Dein Zug ist aber dann nicht zu Ende. Du darfst alle noch verfügbaren Würfel noch einmal würfeln und deinen Zug wie gewohnt fortführen. Ist wieder nichts Gutes für dich dabei, nimmst du einen Würfel raus und die nächste Person ist dran.
Es wird so lange gespielt, bis eine der Endbedingungen erfüllt ist. Entweder hat eine Person 3 Zahlen hinter der Ziellinie eingetragen oder 2 Reihen komplett gefüllt. Das Spiel endet auch, wenn jemand alle 4 Fehlwurffelder benötigt hat.
In jeder Reihe gibt es unterschiedliche Punkte. Zählt dazu die Punkte der zuletzt eingetragenen Zahl zusammen. Steht die letzte Zahl jedoch in einem rosanen Feld, ist die ganze Reihe 0 Punkte wert. Passt also gut auf eure Mitspielenden auf. In den Testrunden kam es öfters vor, dass dann wertvolle Punkte verloren gingen, weil jemand anderes das Ende eingeläutet hat.
Die „B“-Seite ist etwas anspruchsvoller und lädt mehr zum Nachdenken ein. Hier muss man sich zu Beginn überlegen, ob man eine auf- oder absteigende Reihe erfüllen möchte. Zahlen sind paarweise einzutragen, oder man muss auf „Größer“ und „Kleiner“ achten. Sieht am Anfang leichter aus als es ist. Machte vor allem den Grüblern viel Spaß.

Fazit
„Clickety Clack“ ist ein eingängiges Würfelspiel für die ganze Familie, das auf verschiedenen Spieletreffen gerne aus dem Regal geholt wurde. Die Regeln sind schnell erklärt und gut verständlich, sodass auch Wenigspielende leicht Zugang finden.
Wir tragen die Zahlen auf etwas größeren Tableaus ein. So konnte sich auch die ältere Generation einen guten Überblick verschaffen. Die „A“-Seite ist eingängiger und war in den Testrunden beliebter.
Die Tableaus sind abwischbar, Müll wird somit vermieden. Auch liegen wieder, wie bei NSV üblich, die hochwertigen Faber-Castell-Stifte bei.
Bewertung / Test
+ eingängiges Würfelspiel für zwischendurch
+ schnell erklärt, leicht verständliche Grafik
+ großer Spielreiz in jeder Besetzung
(Eine Rezension von Christiane Köstlinger)
Wichtige Informationen zu unseren Rezensionen (KLICK)
Spielecafé der Generationen – Jung und Alt Spielt – YouTube
Clickety Clack (2025)
Spielidee: Ralf zur Linde
Grafik: Oliver & Sandra Freudenreich
Verlag: NSV
Anzahl der Spielenden: 2-4 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Minuten
Generationentauglich: Auf alle Fälle. Alle Generationen hatten gleichermaßen Spaß. Die Tabelaus sind übersichtlich.
Pädagogisch wertvoll: Gutes Training für Aufmerksamkeit und Konzentration.