Maewshowe | Familienspiel | ab 12 Jahren | 1 bis 2 Spieler:innen | Lee Broderick | Dragon Dawn Productions
Dunkelheit. Gefangen in der Dunkelheit des Steingrabs. Geröllaufen versperren den Weg ans Licht – in die Freiheit. Eigentlich hattet ihr auf den Orkey-Inseln nur Schutz gesucht vor dem Sturm. Stattdessen wartet hier in der Finsternis nun der Tod – oder noch viel schlimmer, der Wahnsinn. Schafft ihr es aus heraus oder findet ihr in der Dunkelheit euer eigenes Grab?
Biber Gang | Familienspiel | ab 8 Jahren | 2 bis 6 Spieler:innen | Haim Shafir | Amigo | generationentauglich
Die Biber sind alte Bekannte bei den Amigo Spielen. Nach der Biberbande und dem Biberclan ist die Biber Gang nun das dritte Biberspiel bei Amigo. Die drolligen kleinen Kerlchen sind diesmal die Joker-Karten. Von diesen gibt es lediglich vier und diese vier Karten sind heiß begehrt in diesem Spiel.
Fairy Trails | Uwe Rosenberg | ab 8 Jahre | 1-2 Spieler:innen | HUCH! | spannendes Plättchenlege-Duell, dem manchmal die Übersicht fehlt Elfen und Zwerge – da war doch was. Die mögen sich nicht so. Gehen sich lieber aus dem Weg. Und darum haben sie auch ihre eigenen verschlungenen Wege im Wald. Und hier setzt … Weiterlesen
Hunger The Show | Familienspiel | ab 7 Jahren | 2 bis 6 Spieler:innen | Pim Thunborg | Phalanx
Über die Illustration des Spieles lässt sich streiten. Jedoch überrascht es durch ein buntes und schönes Spielprinzip und nimmt einen mit in das Abenteuer, Kandidat:in in einer Reality-TV- Show zu sein. Mitten in der Südsee auf einer kleinen Insel muss man über mehrere Tage überleben, sonst scheidet man aus.
Der Fuchs im Wald | 2-Personen-Spiel | 2 Spieler:innen | ab 10 Jahren | Joshua Buergel | Leichtkraft Verlag
Dieses Karten-Stichspiel für 2 Personen ist eher etwas für erfahrene Kartenspieler:innen, am besten mit Skat- oder Schafkopferfahrung. Andere werden sich etwas schwertun, sich mit diesem ausgefeilten Duell anzufreunden.
Es gibt drei Spielfarben mit den Zahlen von 1 bis 11. Alle ungeraden Karten haben jeweils einen Spezialeffekt, den man sich zunächst zu eigen machen sollte. Diese Effekte sind in Klartext auf den jeweiligen Karten abgedruckt.
Jeder bekommt 13 Karten auf die Hand, eine Karte wird offen ausgelegt, welche die aktuelle Trumpffarbe anzeigt. Der Rest bildet einen kleinen Nachziehstapel, heißt, es sind nicht alle Karten im Spiel.
Dennoch macht es Sinn, sich möglichst zu merken, welche Karten bereits gespielt sind. Die Stiche laufen – ausgenommen von den Spezialeffekten – wie gewohnt: Farbe bedienen, wenn das nicht geht: stechen oder abwerfen. Richtig Punkte macht man mit 0 Stichen oder mit 7-9 Stichen. Wer 10 oder mehr Stiche macht, bekommt dann gar keinen Punkt. Tricky!
So legt man sich eine Strategie zurecht, wie man mit seinem Blatt in dieser Runde taktiert, doch passiert es häufig, dass die zurechtgelegte Taktik bald gar nicht funktioniert und man schnell umdenken muss. Einfach die gegnerischen Trümpfe rauslocken und dann von oben runterziehen, das funktioniert hier fast nie. Denn wenn der Gegner mit einer 1 bedient, hat er anschließend das Anspiel. Das ist eine der Sonderfunktionen der Karten mit ungeraden Zahlen.
Sind alle Karten ausgespielt, werden die Stiche gezählt und entsprechend der Tabelle Punkte vergeben. Hat einer der beiden 21 Punkte erreicht, endet die Partie. Für diese Abrechnungen liegen dem Spiel Pappchips bei, die gut zu handhaben sind.
„Der Fuchs im Wald“ ist eines der Spiele, die wir gerne mit ins Wirtshaus oder den Biergarten mitnehmen. Es erfordert keine Aufbauzeit, wenig Platz und ist flott durchgespielt. Allerdings gibt es selten mehr als ein oder zwei Partien, weil es doch etwas anstrengend ist.
Die Anleitung ist gut, das Material in Ordnung. Beim Aufnehmen sind die Karten gleichzeitig in die richtige Richtung zu drehen, damit sie nicht auf dem Kopf in der Kartenhand stecken. Bei einem Skatblatt ist das egal, hier nicht.