Miyabi | Familienspiel | ab 8 Jahren | 2 bis 4 Spieler:innen | Michael Kiesling | Haba
In Miyabi schlüpfen die Spieler in die Rolle von japanischen Gartenbau Architekten. Eure Aufgabe ist es, den anmutigsten Garten anzulegen. Platziert Büsche, Bäume, Teiche und Pagoden so, dass sie einem japanischen Kunstwerk gleichkommen.
Brüssel 1897 | 2-4 Spieler:innen | ab 10 Jahren | Etienne Espreman | Kobold Spieleverlag Ein Karten-Set-Sammelspiel mit schöner Grafik, einfachem Spielprinzip und schöner Spieltiefe für Familien mit etwas Spielerfahrung. Wir erinnern uns, dass 1897 die Weltausstellung in Brüssel ihre Pforten öffnete. Art Nouveau war der beherrschende Stil dieser Zeit. Und unsere Aufgabe wird es sein, … Weiterlesen
Yokai | ab 10 Jahre | 2-4 Spieler:innen | 30 min | Julien Griffon | Game Factory | ein kooperatives Knobelspiel, bei dem ohne viele Worte verdeckte Karten richtig sortiert werden müssen „Das ist wie bei Corona, da sollen sich auch keine Leute aus verschiedenen Familien treffen.“ Das war der Kommentar des Tages zu „Yokai“, einem kooperativen Memoryspiel. Einzig Hinweise … Weiterlesen
Anno Domini | Familienspiel | ab 8 Jahren | 2-10 Spieler:innen | Urs Hostettler | Abacusspiele
Wissen, Bluffen, Zweifel und jede Menge Kurioses! Bei Anno Domino dreht sich alles um die Jahreszahlen kurioser Entdeckungen, Taten, Erfindungen und ähnlichem. Mehr als 340 Karten braucht es nicht, um ein unterhaltsames Spielerlebnis mit Freunden oder der Familie zu haben.
Der Fuchs im Wald | 2-Personen-Spiel | 2 Spieler:innen | ab 10 Jahren | Joshua Buergel | Leichtkraft Verlag
Dieses Karten-Stichspiel für 2 Personen ist eher etwas für erfahrene Kartenspieler:innen, am besten mit Skat- oder Schafkopferfahrung. Andere werden sich etwas schwertun, sich mit diesem ausgefeilten Duell anzufreunden.
Es gibt drei Spielfarben mit den Zahlen von 1 bis 11. Alle ungeraden Karten haben jeweils einen Spezialeffekt, den man sich zunächst zu eigen machen sollte. Diese Effekte sind in Klartext auf den jeweiligen Karten abgedruckt.
Jeder bekommt 13 Karten auf die Hand, eine Karte wird offen ausgelegt, welche die aktuelle Trumpffarbe anzeigt. Der Rest bildet einen kleinen Nachziehstapel, heißt, es sind nicht alle Karten im Spiel.
Dennoch macht es Sinn, sich möglichst zu merken, welche Karten bereits gespielt sind. Die Stiche laufen – ausgenommen von den Spezialeffekten – wie gewohnt: Farbe bedienen, wenn das nicht geht: stechen oder abwerfen. Richtig Punkte macht man mit 0 Stichen oder mit 7-9 Stichen. Wer 10 oder mehr Stiche macht, bekommt dann gar keinen Punkt. Tricky!
So legt man sich eine Strategie zurecht, wie man mit seinem Blatt in dieser Runde taktiert, doch passiert es häufig, dass die zurechtgelegte Taktik bald gar nicht funktioniert und man schnell umdenken muss. Einfach die gegnerischen Trümpfe rauslocken und dann von oben runterziehen, das funktioniert hier fast nie. Denn wenn der Gegner mit einer 1 bedient, hat er anschließend das Anspiel. Das ist eine der Sonderfunktionen der Karten mit ungeraden Zahlen.
Sind alle Karten ausgespielt, werden die Stiche gezählt und entsprechend der Tabelle Punkte vergeben. Hat einer der beiden 21 Punkte erreicht, endet die Partie. Für diese Abrechnungen liegen dem Spiel Pappchips bei, die gut zu handhaben sind.
„Der Fuchs im Wald“ ist eines der Spiele, die wir gerne mit ins Wirtshaus oder den Biergarten mitnehmen. Es erfordert keine Aufbauzeit, wenig Platz und ist flott durchgespielt. Allerdings gibt es selten mehr als ein oder zwei Partien, weil es doch etwas anstrengend ist.
Die Anleitung ist gut, das Material in Ordnung. Beim Aufnehmen sind die Karten gleichzeitig in die richtige Richtung zu drehen, damit sie nicht auf dem Kopf in der Kartenhand stecken. Bei einem Skatblatt ist das egal, hier nicht.