Wetten um den richtigen Platz – Der große Preis von Pandama von Topp (Rezension)

Der große Preis von Pandama | Familienspiel | ab 10 Jahren |  2 bis 6 Spielende | Adam Swan, Benja Camos |  Topp | pädagogisch wertvoll  | generationentauglich

Karton und Spielmaterial: Der große Preis von Pandama

In diesem Rennen steuern wir nicht einen Panda, sondern wetten, wer wohl gewinnt und versuchen dann auch dieses Ergebnis mit unseren Karten herzustellen.

Zur Vorbereitung wird die Rennbahn mit den Pandas an der Startlinie in die Mitte des Tisches gelegt. Die Pandamarker werden unterhalb angeordnet, hier legen wir im Laufe des Spiels Rennkarten an. Den Pokalkarten werden jeweils Preiskarten zugeordnet. Für jede Runde wird eine neue Karte zu jedem Pokal aufgedeckt. Die gesammelten Preisgelder bestimmen am Ende wer gewonnen hat.
Alle Mitspielenden bekommen dann noch jeweils 9 Rennkarten ausgeteilt. Das sind unsere Handkarten.

Wetten: Eine meiner Rennkarte wähle ich jetzt, vor dem Start des Rennens aus, ich lege sie verdeckt vor mir ab. Die Farbe entspricht dem Panda dessen Preisgeld ich gewinnen möchte.

Rennen fahren: Alle anderen Karten haben wir zur Auswahl um sie reihum auszulegen. Die Zahl und Farbe der Karte geben an wie viele Schritte welcher Panda auf der Rennstrecke vorrückt. Wer am Zug ist darf auch passen und steigt somit für den Rest der Runde aus.

Sind alle ausgestiegen oder liegen unter allen Pandas die maximale Anzahl Karten werden Preisgelder ausgeschüttet.

Der Spielplan liegt in der Mitte des Tisches. Drumherum sind Karten verteilt, vorne angeordnet in Reihen unter Pandamakern.
Zur Auswertung decken Alle ihre Wettkarte auf.

 

Fazit

In dieser Schachtel steckt kein Kinderspiel! Das große Rennen fordert einiges an Entscheidungen. Das unterhält, denn es ist immer ein bisschen spannend ob die ausgewählte Karte im Zusammenspiel mit den anderen wohl die Beste Wahl war. Da eine Partie aus mehreren Runden besteht geht es nicht zu schnell vorbei und das Glück kann jedem mal hold sein.

In der Anleitung ist leider nicht beschrieben, ob die Pandas im nächsten Rennen wieder beim Start losfahren, gehen wir mal davon aus. Auch ist nicht beschrieben, ob man mehrere Preiskarten bekommt, wenn nicht nur eine an einem Pokal liegt. Es heißt lediglich, dass man „die Preiskarte“ bekommt, die unter einem Pokal liegt. In der Einführung ist hierzu kurz beschrieben, dass mehrere Karten dort liegen können und „Das Preisgeld für das neue Rennen ist dann entsprechend höher.“ Es wäre schön gewesen auch bei der Auswertung nochmal darauf hinzuweisen.

Eigentlich ist das Spielbrett groß genug, das Startfeld ist aber leider viel zu klein geraten. Das ist mir unverständlich. Die Figuren müssen am Anfang eigentlich immer neben dem Brett stehen.

Bewertung / Test
+ nette Mischung aus Bieten und Rennen
+ gute Dauer für das was das Spiel bietet
– Gestaltung teilweise unpraktisch, Anleitung nicht immer eindeutig

 

 

(Eine Rezension von Sandra Sternkopf)


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Der große Preis von Pandama (2024)

Spielidee: Adam Swan, Benja Campos
Grafik: Neil Kohney
Verlag: Topp
Anzahl der Spielenden: 2 – 6
Altersempfehlung Verlag: ab 10 Jahren
Eigene Altersempfehlung:

Spieldauer: ca. 40 Minuten

Generationentauglichkeit: ist geeignet um in gemischten Gruppen gespielt zu werden,
Pädagogisch wertvoll: taktische Planung und das Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten spielt hier genauso eine Rolle, wie die Fähigkeit seine Mitspielenden einzuschätzen