Die Schule der magischen Tiere: Nicht zu fassen! | kooperatives Spiel | Michael Kallauch | ab 6 Jahren | 1-4 Personen | Kosmos | generationentauglich
In „Die Schule der magischen Tiere: Nicht zu fassen!“ geraten Miss Cornfield und ihre Klasse in große Schwierigkeiten. Sie sind in der Wintersteinschule eingeschlossen! Während die Kinder auf Rettung hoffen, machen sich Rabbat, Henrietta und die anderen magischen Tiere heimlich auf den Weg quer durch die nächtliche Stadt, um Mr. Morrison zu Hilfe zu holen. Doch ihr Abenteuer ist voller Gefahren: Immer wieder gehen Lichter in den Fenstern an, Bewohner spähen hinaus, und jedes entdeckte Tier droht zu versteinern.

In „Die Schule der magischen Tiere: Nicht zu fassen!“ versucht ihr gemeinsam, die magischen Tiere sicher von der Wintersteinschule bis zur magischen Zoohandlung zu bringen, ohne dass sie von den Bewohnern der Stadt entdeckt und dadurch versteinert werden.
Reihum würfelt ihr und bewegt eines der Tiere im Uhrzeigersinn über den Spielplan. Die gewürfelte Zahl gibt an, wie viele Felder ein Tier ziehen muss; landet es dabei neben einem beleuchteten Fenster oder einer beleuchteten Tür, versteinert es sofort.
Statt einer Zahl kann auch das Drehsymbol erscheinen. Dann verschiebt ihr mithilfe des Holzstabs die Drehscheibe im Spielplan, wodurch sich die Beleuchtung in den Fenstern ändert und plötzlich neue Gefahren entstehen. Immer wenn die Elster Pinkie in einer Straßenlaterne auftaucht, bekommt ihr eine Helferkarte, die euch nützliche Vorteile verschafft, etwa zusätzliche Bewegung, ein zweites Würfeln oder das Verschließen eines Fensters.
Versteinerte Tiere werden neben den Plan gelegt, während das jeweilige Fenster oder die Tür dauerhaft abgedeckt wird. So entstehen nach und nach sichere Felder.
Ihr gewinnt, sobald es einem der Tiere gelingt, die Zoohandlung zu betreten. Versteinert jedoch das letzte Tier, verliert ihr gemeinsam. Das Spiel bleibt dabei stetig spannend, weil sich die Stadt mit jeder Drehung der Scheibe verändert und ihr eure Züge gemeinsam gut planen müsst, um die Tiere sicher ans Ziel zu bringen.

Fazit
Ich bin froh, dass es „Profivarianten“ in „Die Schule der magischen Tiere: Nicht zu fassen!“ gibt und somit der Schwierigkeitsgrad angepasst werden kann, ansonsten wäre es auf Dauer wirklich zu einfach und auch für jüngere Kinder nicht herausfordernd genug. Besonders schön ist es, das Spiel mit Kindern zu spielen, die die Filme kennen. Da entstehen schöne, begeisterte Geschichten rund um die magischen Tierchen mit Namen und Geschehnissen.
Bis zu einem gewissen Grad kann geplant werden, allerdings entscheidet am Ende doch immer die Würfelzahl, ob in einem Fenster das Licht angeht und ein Tier versteinert. Kinder, die das Spiel des Öfteren gespielt haben, erkennen, dass zumindest mit Grenzen vorhergesehen werden kann, wo das Licht angeht, wenn sich das Rädchen weiter dreht und können ihre Züge entsprechend besser planen.
Die kleinen Plättchen machen einen guten Pinzettengriff notwendig, wenn ihr generationenübergreifend spielen wollt. Ich bin aber sicher, dass sich Oma und Opa auch an den spannenden Geschichten über die magischen Tiere erfreuen werden, die aus ihren Enkeln während des Spiels nur so heraus sprudeln.
Bewertung / Test
+ Profivariante erhöht Wiederspielreiz
+ leichter Einstieg
+ animiert zum Geschichten erzählen
– zu wenige Planungsmöglichkeiten durch Würfeln
(Eine Rezension von Christine Ketterer)

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Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiele”
Die Schule der magischen Tiere: Nicht zu fassen! (2018)
Spielidee: Michael Kallauch
Verlag: Kosmos
Anzahl der Spielenden: 1-4 Personen
Altersempfehlung Verlag: ab 5 Jahren
Eigene Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Generationentauglichkeit: Die kleinen Plättchen machen einen guten Pinzettengriff notwendig, wenn ihr generationenübergreifend spielen wollt. Ich bin aber sicher, dass ich Oma und Opa über die spannenden Geschichten über die magischen Tiere freuen, die aus ihren Enkeln während des Spiels nur so heraus sprudeln.