Rommé mit Frühstücksei – Tee oder Kaffee von Ostia Spiele (Rezension)

Tee oder Kaffee,  Kartenspiel | ab 8 Jahren | 2 bis 4 Spieler:innen | Heike & Stefan Risthaus, Ostia Spiele |  generationentauglich

Die richtige Kombination zu sammeln, bringt gut Punkte. Am Schluss schlau sein, bringt den Sieg. Ein lockeres Kartenspiel für die Jackentasche.

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Mastermind für Detektive: Gangster City von Huch! (Rezension)

Gangster City, ein Kartenspiel| ab 10 Jahren | 1 bis 6 Spieler:innen | Henrik Larsson & Kristian Amundsen Östby | Huch! | Optional: pädagogisch wertvoll und bedingt generationentauglich

Der:die Spieler:in sieht die eigene Karte nicht. Durch Hinweise und schlaue Rückschlüsse gilt es herauszufinden: Den Täter, das Mordwerkzeug, den Tatort und das Motiv. Praktisch ist ein ein thematisches Mastermind.

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Roboter upgraden und kämpfen lassen: „Moon-Bots“ von Blue Orange (Rezension)

Moon-Bots  ein Familienspiel | ab 7Jahren | 2 bis 4 Spieler:innen | Franz Couderc | Blue Orange 

So ein Zweikampf ist schon spannend: wir verbessern ständig unsere Roboter und lassen sie gegeneinander antreten. Beim Drei- oder Vierkampf kann es schon mal ungerecht zugehen.

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Ein Stichspiel für Kenner: Der Fuchs im Wald von Leichtkraft (Rezension)

Der Fuchs im Wald | 2-Personen-Spiel | 2 Spieler:innen | ab 10 Jahren | Joshua Buergel | Leichtkraft Verlag

Spielkarton, die enthaltenen Spielkarten und Wertungschips

Dieses Karten-Stichspiel für 2 Personen ist eher etwas für erfahrene Kartenspieler:innen, am besten mit Skat- oder Schafkopferfahrung. Andere werden sich etwas schwertun, sich mit diesem ausgefeilten Duell anzufreunden.
Es gibt drei Spielfarben mit den Zahlen von 1 bis 11. Alle ungeraden Karten haben jeweils einen Spezialeffekt, den man sich zunächst zu eigen machen sollte. Diese Effekte sind in Klartext auf den jeweiligen Karten abgedruckt.
Jeder bekommt 13 Karten auf die Hand, eine Karte wird offen ausgelegt, welche die aktuelle Trumpffarbe anzeigt. Der Rest bildet einen kleinen Nachziehstapel, heißt, es sind nicht alle Karten im Spiel.

Volle Kartenhand, die Karten nach Farben und Werten sortiert

Dennoch macht es Sinn, sich möglichst zu merken, welche Karten bereits gespielt sind. Die Stiche laufen – ausgenommen von den Spezialeffekten – wie gewohnt: Farbe bedienen, wenn das nicht geht: stechen oder abwerfen. Richtig Punkte macht man mit 0 Stichen oder mit 7-9 Stichen. Wer 10 oder mehr Stiche macht, bekommt dann gar keinen Punkt. Tricky!
So legt man sich eine Strategie zurecht, wie man mit seinem Blatt in dieser Runde taktiert, doch passiert es häufig, dass die zurechtgelegte Taktik bald gar nicht funktioniert und man schnell umdenken muss. Einfach die gegnerischen Trümpfe rauslocken und dann von oben runterziehen, das funktioniert hier fast nie. Denn wenn der Gegner mit einer 1 bedient, hat er anschließend das Anspiel. Das ist eine der Sonderfunktionen der Karten mit ungeraden Zahlen.
Sind alle Karten ausgespielt, werden die Stiche gezählt und entsprechend der Tabelle Punkte vergeben. Hat einer der beiden 21 Punkte erreicht, endet die Partie. Für diese Abrechnungen liegen dem Spiel Pappchips bei, die gut zu handhaben sind.

Wertungsübersicht und Punktechips in den Werten 1, 3 und 6

„Der Fuchs im Wald“ ist eines der Spiele, die wir gerne mit ins Wirtshaus oder den Biergarten mitnehmen. Es erfordert keine Aufbauzeit, wenig Platz und ist flott durchgespielt. Allerdings gibt es selten mehr als ein oder zwei Partien, weil es doch etwas anstrengend ist.
Die Anleitung ist gut, das Material in Ordnung. Beim Aufnehmen sind die Karten gleichzeitig in die richtige Richtung zu drehen, damit sie nicht auf dem Kopf in der Kartenhand stecken. Bei einem Skatblatt ist das egal, hier nicht.

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Spannendes Roll & Write: Knaster von NSV (Rezension)

Knaster | ein Roll & Write-Spiel | ab 8 Jahren | 1 bis 12 Spieler:innen | Markus Schleininger, Reinhard Staupe und Heinz Wüppen | NSV |  generationentauglich

Auf Würfelwahrscheinlichkeiten zu spekulieren, diese Idee trägt schon so manches Spiel. Hier muss man kurz und knackig entscheiden, doch die Würfel folgen oft nicht der Statistik. Und gerade das macht „Knaster“ reizvoll.

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