Generationenspiel-Siegel

Das Generationenspiel-Siegel – Was ist das?
Bei dem Generationenspiel-Siegel handelt es sich um ein Qualitätssiegel für Gesellschaftsspiele (ähnlich eines TÜV-Siegels). Das Siegel zeichnet Spiele aus, die gemeinsam von Jung bis Alt, also generationenverbindend gespielt werden können.


Was heißt Qualitätssiegel?

Das Siegel zeichnet Spiele aus, die unseren Qualitätscheck bestanden haben.
In der ersten Stufe werden reine Qualitätsmerkmale bewertet, wie Lesbarkeit der Kartentexte und gut unterscheidbare Farben. Hierfür liegt den Jury-Mitgliedern ein klar strukturierter Kriterienkatalog vor. Nur wenn die erste Stufe bestanden wird, wird der Spielespaß bewertet, um zu verhindern, dass das Siegel auf Spiele kommt, die zwar eine top Qualität aufweisen, aber eine unspielbare Spielmechanik aufweisen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, dass verschiedene Generationen das Spiel miteinander spielen können.
In der zweiten Stufe kommen somit subjektive Merkmale wie Spielgefühl und Spielbarkeit für Jung und Alt zum Tragen. Auch hier muss ein Minimum erreicht werden, um für das Siegel in Frage zu kommen. Nur Spiele, die beide Stufen komplett erfüllen, können das Siegel erhalten.

Bei diesem Siegel handelt es sich somit um keinen Spielepreis und kein subjektives Siegel. Eine subjektive Bewertung findet nur zum kleinen Teil statt und auch nur, wenn der vorherige Faktencheck bestanden wurde!

 

Warum ein Generationenspiel-Siegel?
Wir fördern das Verständnis zwischen den Generationen. Damit wollen wir dem Generationenwandel Rechnung tragen. Bis 2020 werden über 33% der Gesamtbevölkerung über 65 Jahre alt sein. Dies gelingt unserer Ansicht nach am besten durch das gemeinsame Spielen von Gesellschaftsspielen. Denn Studien belegen, dass 1/3 aller Deutschen mindestens einmal im Monat spielen, dazu zählen auch 30% aller SeniorInnen. Die Spielebranche erfährt derzeit jährlich einen hohen Umsatzzuwachs, so verkauften sich 2016 Familien-Strategiespiele 23% öfter wie im Vorjahr und auch die Spielemessen fahren Besucherrekorde ein.

Damit Spiele als gemeinsame Sprache zwischen den Generationen fungieren können, müssen diese jedoch entsprechend hergestellt sein. Der Spielespaß kann noch so groß sein, wenn der Text nur mit Adleraugen oder Lupe zu erkennen ist, oder das Material nach wenigen Spielerunden schon Abnutzungsspuren aufweist, haben vielleicht noch Erwachsene mittleren Alters Freude daran, aber sicher weder Kinder, Jugendliche, noch SeniorInnen. In unseren Augen zeugt es von Respekt, wenn ein Spiel, das von z.B. 8-99 Jahren geeignet sein soll, dann auch für die ganz junge, sowie ältere Zielgruppe ausgearbeitet ist!

Mit dem Generationenspiel-Siegel würdigen wir Spiele, die für verschiedene Generationen ideal produziert wurden und das Spielvergnügen durch eine hohe Qualität anheben.

Zum anderen ist es unser großes Ziel, die Spielebranche dafür zu sensibilisieren, dass auf verschiedene Zielgruppen noch genauer eingegangen wird. Wenn zukünftig mehr Spiele so hergestellt werden, dass vom Kind bis zum Senior jeder seine Freude daran hat, haben auch die Verlage dazu beigetragen, dass Gesellschaftsspiele immer öfter zu einem Austausch und Verständnis zwischen den Generationen beitragen. Wenn Spiele nicht mehr frustriert aus der Hand gelegt werden, weil Farben nicht zu unterscheiden sind oder Spielmaterial zu klein geraten ist, ist zudem die Chance größer, Menschen für das Spielen zu begeistern, die vorher nicht damit in Berührung kamen. Dass das Siegel dabei nicht nur Kindern und SeniorInnen gerecht werden soll, ist selbstverständlich, denn auch Spieler mittleren Alters werden sich sicher über eine hohe Qualität erfreuen.

 

Welche und wie viele Spiele werden bewertet?
Es gibt keine festgelegte Anzahl an Siegeln, die jährlich vergeben werden. Dies ist abhängig von den eingegangenen Vorschlägen, sowie den zeitlichen Ressourcen der Jurymitglieder. Da es sich hierbei um keinen Wettbewerb im Sinne eines Spielepreises handelt, können mal mehr und mal weniger Spiele das Siegel erhalten.
Welche und wie viele Spiele bewertet werden, liegt aufgrund der vielen Neuerscheinungen jährlich bei der Entscheidung der Jurymitglieder.
Da die Jury rein ehrenamtlich arbeitet, kann sie nicht zur Bewertung von Spielen verpflichtet werden.

 

Die Jury
Die Jury besteht derzeit aus Petra Fuchs, 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt, Gerhard Hany, Mitglied Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V.,  Tom Werneck, Leiter Bayerischen Spiele-Archiv Haar und Thomas Jacob, Youtub-Kanal Brettspielhero.
Die Jury arbeitet ehrenamtlich und ist unabhängig von Industrie und Handel.

   

 

Öffentlichkeitsarbeit
Wenn ein Spiel das Siegel erhalten hat, wird in einem Beitrag begründet, worauf sich dies begründet. Der Beitrag wird durch verschiedene Jurymitglieder auf deren Blogs/Youtube Seiten erstellt, aber in jedem Fall auf der Seite von www.jungundaltspielt.de erscheinen.
Die betreffenden Verlage dürfen mit dem Erhalt des Siegels werben.

Das Qualitätssiegel Generationenspiel ist eine geschützte Wortmarke. Das Logo ist eine eingetragene Bildmarke.

 

Hier stellt Euch Thomas Jacob das Generationenspiel-Siegel vor:

 

HIER listen wir alle Spiele auf, die das Siegel erhalten (Klick)

 

Generationenspiel-Siegel Flyer zum download

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