Atlantica | Familienspiel | ab 8 Jahren | 2 bis 5 Spieler:innen | Christian Fiore und Knut Happel | Piatnik | generationentauglich
Die Handkarten mit unterschiedlichen Farben, bzw. Symbolen können an mehreren Orten des Spielplans eingewechselt werden. So sammeln wir Schätze, Schiffe für den Transport und Bonuskarten für die Endwertung. Ein schön gestaltetes Familienspiel, das auch inhaltlich gefällt.
Das Spiel
Atlantica ist ein Familienspiel von Christian Fiore und Knut Happel und bei Piatnik erschienen. Es ist für 2 -5 Spieler:innen geeignet und kann ab 8 Jahren gespielt werden.
Der Spielplan zeigt die unterschiedlichen Orte, an denen man mittels der Handkarten etwas erwerben kann. Ziel ist es, möglichst wertvolle Kombinationen von Schätzen zu sammeln, hinreichend Schiffskarten zu nehmen, um diese Schätze am Schluss transportieren zu können, Bonuskarten einzusammeln und mit den Handkarten handlungsfähig zu bleiben.

Jeder der vier Orte, sprich Aktionsfelder fordert eine andere Kartenkombination, aber das Prinzip ist an allen Orten gleich: mit einem Kartensymbol lässt sich die erste Karte der Auslage kaufen, Mit einem weiteren passenden Symbol dann zwei mit der Auswahl von dreien. Und mit den drei richtigen Kartensymbolen lassen sich drei aus der gesamten Auslage kaufen.

In einem Spielzug darf man drei Aktionen machen. Da werden die Handkarten schnell knapp. An einem der Orte kann man neue Handkarten kaufen. Manchmal ist es sinnvoll, auszusetzen und dafür fünf Karten zu bekommen.

Punktebringend ist es, Schatzkarten gleicher Farbe zu sammeln. Sie sind unterschiedlich wertvoll. Da kann es schnell passieren, dass man der:dem Mitspieler:in etwas wegschnappt. Und es gilt im Auge zu behalten, dass genügend Schiffskapazitäten da sind.

Wenn die Handkarten nicht für die gewählte Aktion nicht passen, darf man zwei beliebige gleiche für ein anderes Symbol abgeben. Um besser zu sein als die Mitspieler:innen, sollten die Handkarten natürlich möglichst effektiv eingesetzt werden. Das verlangt etwas Überlegung, es wird auch für Kinder aber nicht zu schwierig.

Taucht beim Nachlegen der Schatzkarten die Hurrikan-Karte auf, die in den Schlussstapel eingemischt ist, wird das Spielende eingeläutet. Die Summe der Kisten auf den Schiffen sollte mindestens so groß sein wie die Anzahl der Schatzkarten. Sonst können nicht alle gewertet werden. Dann wird die Endsumme gebildet, das dürfte 8jährige noch überfordern, aber Viertklässler sollten dies ohne Hilfe schaffen.
Während des Spiels werden die Spieler:innen fast ständig belohnt, Erst bei der Schlussabrechnung wird der:die Sieger:in ermittelt. Ein angenehmes Spielgefühl, mit etwas Tüfteln und viel Spaß. Thema und Spiel harmonieren.
Es wird ausschließlich mit Karten hantiert, sie sind klar zu unterscheiden. Für mich ein gutes Familien- und Generationenspiel. Die Anleitung ist verständlich, gut illustriert und durch farbige Absätze lässt sich schnell etwas nachschlagen.
Fazit
Atlantica ist ein stimmiges Familienspiel mit einem angemessenen Glücks- und Taktikfaktor. Lobenswert auch, dass es zu fünft spielbar ist.
Bewertung / Test
+ leicht zu erlernen
+ logische und klare Ikonographie
+ stimmiges Verhältnis von Glück und Taktik
+ thematisch gut umgesetzt
(Eine Rezension von Paul Theisen)
Wichtige Informationen zu unseren Rezensionen (KLICK)
Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Familienspiel”
Atlantica (2018)
Spielidee: Christian Fiore und Knut Happel
Verlag: Piatnik
Spieler:innenanzahl: 2 – 5 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 8 Jahren
Spieldauer: 45 Minuten
Generationentauglichkeit: ja. Die kleinen Karten sind vom Spielplan zu greifen, sonst unproblematisch.
Pädagogisch wertvoll: Kinder üben Konzentration und strategisches Denken