Quaki | Kinderspiel | ab 3 Jahren | bis 4 Spielende | Tanja Malinowski und Marcus Meigel | beleduc | generationentauglich
Ich habe lange kein Spiel mehr in den Händen halten dürfen, was schon beim Öffnen der Verpackung einen so guten Eindruck vermittelt. Dabei wirbt es doch damit dass es Merkfähigkeit, Spielübersicht und Farberkennung fördert. Kann ein Lernspiel wirklich so gut sein?
Das Spiel
Quaki ist ein Kinderspiel von Tanja Malinowski und Marcus Meigel und bei beleduc erschienen. Es ist für 4 Spielende geeignet und kann ab 3 Jahren gespielt werden.
Beim ersten Öffnen der stabilen Verpackung schlägt einem der Duft von Holz und Stoff entgegen. Zugegeben, ich hatte mit etwas anderem gerechnet. Als ich die große Spielmatte herausnehme die nächste Überraschung. Keine Pappe oder gar Plastik, sondern eine auf der Rückseite leicht gummierte Stoffmatte. Dazu für jedes Kind eine Spielmatte zum Sammeln der dicken Brummer. Die Spielfiguren sind exzellent lackierte, mit einem kleinen Magnetstreifen versehene hölzernen Frösche. Die angesprochenen Brummer sind magnetische Fliegen-Chips, die auch keinerlei Ecken und Kanten aufweisen. Ein ordentlicher und vor allem nicht zu kleiner Farbwürfel aus Holz liegt auch noch bei.
Das Spiel ist super schnell aufgebaut: Große Matte ausrollen, Fliegen-Chips darauf verteilen, jedem Mitspielenden eine kleine Frosch-Matte samt dazugehörigem Frosch geben und los geht’s.
Alle suchen sich ein Seerosenblatt aus und stellen ihren Frosch darauf. Das jüngste Kind beginnt zu würfeln. Zeigt der Würfel eine Farbe, darf versucht werden mit dem Frosch auf dem eigenen Seerosenblatt eine Fliege zu schnappen. Zeigt der Würfel das Frosch-Symbol, so darf versucht werden auf dem eigenen Seerosenblatt eine Fliege in beliebiger Farbe zu schnappen. Gelingt dies, darf die Fliege auf der Frosch-Matte abgelegt werden. Doch Aufgepasst! Nicht alle Fliegen-Chips sind magnetisch. Gelingt es nicht, eine Fliege zu schnappen (bleibt sie nicht magnetisch am Frosch kleben) muss der Frosch auf ein anderes Seerosenblatt umziehen. Für diejenigen, die kein Glück bei der Auswahl der Fliegen haben gibt es noch das Fliegen-Symbol auf dem Würfel. Wird dieses gewürfelt, darf man einfach mit der Hand irgendeine Fliege auf dem Teich schnappen und auf der eigenen Frosch-Matte ablegen. Wer zuerst sechs Fliegen geschnappt hat, gewinnt das Spiel.
Fazit
Das Spiel macht einen qualitativ super Eindruck. Meine Kinder im Alter von zwei und vier Jahren lieben es und wollen es immer und immer wieder spielen, vor allem mit Oma. Meiner Meinung nach ist das Spiel somit generationentauglich, obgleich man festhalten muss, dass das Spiel eher ein Spiel für die ganz kleinen Kinder ist.
Um die Eingangsfrage zu klären: Ja, ein Spiel kann so gut sein, auch wenn ich sagen würde, dass es sich eher um ein klassisches Kinderspiel als um ein Lernspiel handelt. Die Farberkennung wird gut trainiert und auch die Spielübersicht und das generelle Verständnis von Regeln („Oma, bei der Fliege darfst einfach so einen Chip schnappen!“) und Abläufen („Papa, du hast schon wieder vergessen auf ein neues Blatt umzuziehen!“) wird wunderbar gefördert. Das Spiel fördert zudem noch die Motorik, was ich persönlich nicht nur für die kleinen Kinder, sondern auch für die Großelterngeneration wichtig finde.
Bewertung / Test
+ qualitativ sehr hochwertiges Matherial
+ Schnell gelernt, schnell gespielt, oft wiederholbar
– Nichts für ältere Kinder
(Eine Rezension von Markus Battermann)
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Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Kinderspiel”
Quaki (2023)
Spielidee: Tanja Malinowski und Marcus Meigel
Grafik: beleduc
Verlag: beleduc
Anzahl der Spielenden: 2 bis 4
Altersempfehlung Verlag: 3+
Eigene Altersempfehlung: so früh wie man es den Kindern zutraut
Spieldauer: ca. 10 Minuten
Generationentauglichkeit: Ja, kleine Kinder wie auch erwachsene und auch sehr alte Spielende können das Material super erkennen und greifen.