Schadenfreude gut eingeschenkt – „4 Pints please“ ist nichts für Pechvögel (Rezension)

„Vier Bier, bitte!“ Ziemlich irreführend, der Titel. Es klingt nach der Aufforderung an die Bedienung, vier Bier an den Tisch zu bringen. Genau das passiert aber nicht. Man muss das Bier selber holen. Und zwar eines nach dem anderen. Und während man noch auf dem Weg zur Theke ist, durchsucht man erstmal seine Hosentaschen nach dem nötigen Kleingeld. Passieren kann auf dem Weg ebenfalls viel. Man wird abgelenkt und landet statt an der Theke, draußen…

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Zwei Karten pro Spieler –” Black Skull Island” geizt mit Karten, aber nicht mit Spielspaß (Rezension)

Du bist der gefürchtete Pirat. Dein Schiff ist vollbeladen mit den gestohlenen und geraubten Schätzen. Du kehrst heim nach Black Skull Island. Zeit für Heimaturlaub. Zeit deine Crew auszuzahlen. Jetzt beginnt das Geschacher um die Schätze. Und nur mit List, Heimtücke und etwas Glück wirst du mit den meisten Schätzen die Insel wieder verlassen. Black Skull Island ist eines jeder Spiele, die mit minimalem Materialaufwand ein unterhaltsames und durchauf „großes“ Spiel auf den Tisch bringen.…

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Wenn aus Werwölfen Ratefüchse werden – „Insider“ macht vieles gut (Rezension)

In „Insider“ werden aus den Wölfen Ratefüchse, denn es gilt nicht nur, einen geheim agierenden Insider in ihren Reihen zu enttarnen, sondern auch einen Begriff zu erraten. Der Spielleiter zieht eine Karte und merkt sich den Begriff. Dann legt er die Karte offen auf den Tisch, während alle Spieler die Augen geschlossen haben. Nur der Insider darf sich die Karte ansehen. Auch der Spielleiter weiß nicht, wer der Insider ist. Die Karte wird verdeckt und…

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Codenames Pictures von Czech Games Edition in XXL (Rezension)

Wir lieben Spiele in XXL Version. Warum liegt klar auf der Hand: Endlich kann jeder am Spieletisch Texte und Symbole besser erkennen. Zudem lässt sich das Material besser greifen und fällt nicht bei jeder Gelegenheit um oder verschiebt sich. Leider viel zu oft mindert fummeliges Zubehör den Spielespaß gehörig. Vor allem wenn es sich um Spiele handelt, die man gerne mit SeniorInnen oder Kindern spielen möchte. Da wird es dann schnell anstrengend, wenn das Material…

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“Foppen” ein neues – altes – Kartenspiel mit Kniff von 2F-Spiele (Rezension)

Kartenspiele gibt es wie feinen Sand am Meer. Dennoch schaffen es findige Autoren immer wieder, dem klassischen Stichspiel durch clevere Kniffe neue Facetten zu verleihen. Auch Friedemann Friese, der sich mit Spielen wie “Funkenschlag” und “Fabelsaft” einen Platz in den Herzen der Brettspieler ergattert hat, beschert uns mit “Foppen” ein neues – altes – Kartenspiel mit Kniff, das bereits 1995 das erste mal das Licht der Welt erblickte und 2018 in einer optisch und inhaltlich…

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Wurst Case Scenario – ein Partyspiel von Jumping Turtle Games (Rezension)

Ein Spiel zum Thema „Wurst“? Noch dazu eines, bei dem man selbst die Wurst spielt und sich vor dem sicheren Verwursten in der Wurstfabrik retten soll? Klingt verrückt? Ist es auch! Und genau solch ein Thema ist doch ideal, um ein Partyspiel daraus zu machen. Nachvollziehbare Geschichten erwartet da schließlich keiner. Im Gegenteil, je verrückter, konfuser, witziger und durchgeknallter, desto besser. Wurst Case Scenaro erfüllt dabei alle Kriterien. Oder klingt es nach einem logischen Ablauf,…

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Hektisches Code-Knacken – “X-Code” unterhält bis zu 8 aktive SpielerInnen (Rezension)

„Ich brauch sofort eine 1!“ – Hat jemand noch eine Zeitkarte?“ – „Leute, die Zeit läuft!“ – Ich hab drei 3er!“ – „Gib mir endlich ne Karte!“ – „O Mist, falsch herum gespielt!“ Stellen Sie sich all diese Sätze gleichzeitig und laut vor, und dass drei Minuten lang oder auch länger. Dann hören Sie das Spiel „X-Code“. Jeder Spieler hat drei Karten auf der Hand. Gespielt wird miteinander und gleichzeitig, also jeder darf jederzeit Aktionen…

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Werwölfe und Montagsmaler – “A fake artist” kombiniert zwei Spielprinzipien (Rezension)

Wenn Werwölfe zu Montagsmalern werden, dann spielt man „A fake artist goes to New York“. Im Spiel sind wir Künstler, die gemeinsam ein Kunstwerk zeichnen, wobei jeder Künstler immer nur einen Linie zu der Zeichnung hinzufügt. Nur einer der Künstler, der „fake artist“, weiß nicht, was gezeichnet werden soll. Seine Rolle ist es, nicht erkannt zu werden und gleichzeitig am Rundenende zu erraten, was denn gezeichnet wurde. Die Künstler ihrerseits versuchen, den falschen Künstler zu…

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Concept Kids Tiere von Repos – ein kooperatives Spiel das überzeugt (Rezension)

Es lebt im Wald und ist orange. Es ist mittelgroß und frisst gerne Fleisch. Vier Beine hat es außerdem. Ja genau, den Fuchs suchen wir. Das war ja nun recht einfach. Machen wir es etwas schwerer: Was lebt auf der Wiese, ist grün und hat mehrere Beine? Hättet ihr gewusst, dass wir den Grashüpfer suchen? Wie ihr seht, geht es bei „Concept Kids Tiere“ darum, Tiere zu erraten. Der Verlag Repos knüpft damit an das…

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Eine tolle Werwolf-Variante – “Salem 1692” hat nur das falsche Thema (Rezension)

Manchmal sind Themen nur aufgepfropft. Da hat die Spielmechanik so gut wie nichts mit dem Thema zu tun. Es ist beliebig auswechselbar. Ob Mittelalter, Fantasy, Sci-Fi, Ackerbau oder wasweißich. In der Regel stört das auch nur am Rande. Das merkt man, wenn man in einem Spiel nur sagt: „Das kostet jetzt 3 Geld“. Taler sollten es im Mittelalterspiel sein, Spacecoins im Weltraumspiel, Möhren beim Ackerbau. Sehr schnell ist das Thema des Spiels unbedeutend und nur…

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