Im Prinzip nicht schlecht – “Zwischen zwei Schlössern” besteht aber den Praxistest nicht (Rezension)

Zwischen zwei Schlössern (von Ben Rosset & Matthew O’Malley bei Feuerland)  ist ein moderates Kennerspiel, auch für Familien mit Spielerfahrung geeignet, für 3-7 SpielerInnen ab 10, 45-60 Minuten. Was für ein Titel für ein Spiel. Da hatte der Redakteur ziemlich viel Spaß dabei. Er beschreibt nicht etwa das Spiel, sondern die Spielsituation, in der die SpielerInnen sich befinden. Sie sitzen nämlich „zwischen zwei Schlössern“. So als würde man Carcassonne umtaufen in „Vor vielen bunten Plättchen“…

weiter lesen…

Gleisbau in Wales – “Foothills” ist anspruchsvoll und richtig gut (Rezension)

Foothills von Ben Bateson und Tony Boydell, erschienen 2019  bei Lookout, ist ein 2-Personenspiel ab 10 im Kennerspielbereich. Hier war es schön, hier will ich wieder hin. Wer kennt das Gefühl nicht nach einem schönen Urlaub. Wenn einfach alles gepasst hat, plant man seinen nächsten Urlaub wieder in der Region. So geht es mir mit Wales, am Fuß des berühmten Snowdon, dem mäßig steilen Berg mitten im „Parc Cenedlaethol Eryri“. Ja genau, der interessierte Leser…

weiter lesen…

Mehr vom Gleichen kann auch gut sein – “7 Wonders”-Erweiterung “Armada” (Rezension)

Kennen Sie das? Die einen Spieler sind total geflasht von einem Spiel und die anderen können damit gar nichts anfangen? Und hört man sich deren Argumente an, weiß man selbst nicht, wie man sich entscheiden soll. Letztlich entscheidet das eigene Bauch- oder – sagen wir es deutlicher – Spiel- und Spaßgefühl. Darum sollte sich der Leser nicht beeinflußen lassen durch Meinungen anderer Spieler oder Rezensionen. Sie können einem nur einen Hinweis geben, wie andere Leute…

weiter lesen…

Zählen kann auch Spaß machen – “Hadara” von Hans im Glück (Rezension)

Wenn bei einem Spiel einfach nicht die richtigen Karten kommen wollen, dann hadert man mit seinem Glück, man wird zum Haderer, mundartmäßig gesprochen zum „Hadara“. Das kann man auch in diesen Spiel werden, wie ja schon der Titel „Hadara“ verrät. Zugegeben, das war keine Einleitung für die Ewigkeit. Und der Titel „Harada“ bedeutet sicher etwas ganz anderes. Dass man aber schon etwas Glück benötigt in diesem Spiel und man tatsächlich gerade zum Ende hin mit…

weiter lesen…

Denken und mogeln – gelingt die Mischung zweier Spielsysteme in “Der Vetternkrieg”? (Rezension)

Die liebe Verwandtschaft. Kaum ist man verblichen, geht der Streit ums Erbe los. Und dabei geht’s nur um einen Stuhl! Ok, der Stuhl ist zufällig der Thron von England, aber dafür so eine Rauferei zu inszenieren? Naja, die Briten eben. Heute wie damals ein bisschen eigen. Damals ist im 15. Jahrhundert und die beiden Familien, deren von York und Lancaster, versuchen ihren Einfluss in England zu erhöhen, um schließlich die Herrschaft an sich reißen zu…

weiter lesen…

Ein Paradies für Kenner(spieler) – “Vanuatu” lädt ein, aber nicht zum Entspannen (Rezension)

Vanuatu – feine Sandstrände, azurblaues Meer, Kokospalmen – diese Idylle liegt 1750 km östlich von Australien und ist sowohl ein Traum als auch ein Alptraum – in doppelter Hinsicht. Geografisch ungünstig gelegen, denn Erdbeben, Tzunamis und Wirbelstürme lieben diese Insel genauso wie Touristen. Für Kenner-Spieler ein wahres Paradies mit wirklich knackigem Spielablauf und keineswegs „Longdrink-Entspannung-am Strand“-Feeling. Der Spielplan stimmt einen auf die Südsee ein. Das wirklich tolle Material lädt sofort zum Spielen ein und vermittelt…

weiter lesen…

Schildkröten im Sturm – Kennerspiel “Magnastorm” von Feuerland Spiele (Rezension)

Schildkröten in Weltraum. Diesmal aber nicht mit Elefanten, die auf dem Rücken dieser Schildkröte stehen und die Welt tragen. Diesmal sind es nur „Fahrzeuge“, die die Ressourcen auf dem fremden Planeten ausbeuten und den jeweiligen Spielern Gebiete sichern. Sieht wirklich toll aus. Natürlich sollte man nicht viel darüber nachdenken. Stimmungsvoller wären sicher entsprechend gestaltete Transporter, fahrende Fabriken oder ähnliches gewesen. Aber warum nicht Schildkröten? Das Spiel „Magnastorm“ führt uns als Industriemagnaten auf einen unwirtlichen Planeten,…

weiter lesen…

Jump Drive – Ein schnelles Kartenspiel im Race for the Galaxy Universum von Pegasus Spiele (Rezension)

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer des Kartenspiels Jump Drive von Tom Lehmann, das mit seiner 116 Karten starken Ausstattung 15 bis 30 Minuten lang unterwegs ist, um neue Technologien zu erforschen und Welten zu besiedeln. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt das Kennerspiel in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

weiter lesen…

So klein und schon so gemein – Rom bietet beste Konfrontation (Rezension)

Chef sein kann schon Spaß machen, vor allem als Chef des römischen Reiches. Also Cäsar. Und um nichts Geringeres geht es in „Rom – Rise to Power“. Über fünf Runden hinweg versuchen wir Legionen aufzustellen und Provinzen an uns zu binden und deren Reichtümer in unsere Taschen zu übertragen. Wir versuchen, wichtige Ämter zu besetzen, die uns immense Vorteile verschaffen. Aber wir denken auch an das Volk, das uns wohlgesonnen sein soll. Also versuchen wir,…

weiter lesen…

(Einfach) gut – Pandoria macht das Landentdecken zum Spielgenuss (Rezension)

Schon wieder die Goblins! Da haben wir uns gerade mit den anderen Rassen zusammengerauft, da kommen diese unangenehmen Kumpanen und fallen in unser Heimatgebiet ein. Also rauf aufs Schiff und möglichst weit weg. Und wie es der Spieleautor so will, landen wir an der Küste eines ertragreichen und Goblin-freien Landes und können hier gemeinsam mit den anderen Rassen eine neue Heimat gründen. Dabei geht es ziemlich friedlich zu, auch wenn die alten Rivalitäten nicht vergessen…

weiter lesen…