So klein und schon so gemein – Rom bietet beste Konfrontation (Rezension)

Chef sein kann schon Spaß machen, vor allem als Chef des römischen Reiches. Also Cäsar. Und um nichts Geringeres geht es in „Rom – Rise to Power“. Über fünf Runden hinweg versuchen wir Legionen aufzustellen und Provinzen an uns zu binden und deren Reichtümer in unsere Taschen zu übertragen. Wir versuchen, wichtige Ämter zu besetzen, die uns immense Vorteile verschaffen. Aber wir denken auch an das Volk, das uns wohlgesonnen sein soll. Also versuchen wir,…

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(Einfach) gut – Pandoria macht das Landentdecken zum Spielgenuss (Rezension)

Schon wieder die Goblins! Da haben wir uns gerade mit den anderen Rassen zusammengerauft, da kommen diese unangenehmen Kumpanen und fallen in unser Heimatgebiet ein. Also rauf aufs Schiff und möglichst weit weg. Und wie es der Spieleautor so will, landen wir an der Küste eines ertragreichen und Goblin-freien Landes und können hier gemeinsam mit den anderen Rassen eine neue Heimat gründen. Dabei geht es ziemlich friedlich zu, auch wenn die alten Rivalitäten nicht vergessen…

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Städtebauen fast wie immer – „Neom“ bietet gelungene Mixtur aus bekannten Elementen (Rezension)

Draften gehört zu den kniffligen Spielmechaniken. Kurz erklärt: Man bekommt mehrere Karten oder – wie hier im Spiel Neom – Plättchen auf die Hand, darf eines behalten und gibt den Rest weiter. Von denen, die man von anderen Mitspieler erhält, darf man wieder eines behalten und gibt den Rest weiter. Und so weiter. Warum knifflig? Weil man oftmals mehrere wirklich gute Plättchen auf der Hand hat und trotzdem nur eines behalten darf. Die anderen bekommt…

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Am Hof ist nicht alles Gold was glänzt – “Tudor” ist optisch ein Gewinn (Rezension)

Heinrich der 8. Tudor (englisch Henry Tudor), der Namensgeber des vorliegenden Spiels, lebte von 1491 bis 1547 und war von 1509 bis zu seinem Tod König von England. Warum er uns in Erinnerung ist, liegt wohl daran, dass er im Laufe seines Lebens sechs Frauen hatte, nacheinander. Dass er selbst mithalf, zwei davon um die Ecke zu bringen (sprich: einen Kopf kürzer), lässt ihn anscheinend in der Geschichte etwas mehr schillern als die vielen anderen…

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Gemüseanbau auf Island – bei „Reykholt“ geht der grüne Daumen hoch (Rezension)

Manchmal kann man von Spielen auch was lernen. Ich wusste über Island bis jetzt nur, dass es dort kalt und meist dunkel ist, Geysire und Vulkane mit unaussprechlichen Namen gibt und unzählige Schafe. Dass dort auch Gemüse angebaut im großen Stil wird, war mir nicht bekannt. Dank der Geothermie wächst und gedeiht dort allerlei gesundes Grün. Hätte der Uwe Rosenberg nicht „Reykholt“ gemacht, dann wäre mir diese interessante Information entgangen. Na gut, ob diese Information…

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Zuhause bei den Cree-Indianern – “Manitoba” ist nicht nur grafisch ein Leckerbissen (Rezension)

„Dein Pfad führt dich zu den endlosen Wiesen, bringe uns Pferde und Bisons. Und dich schicke ich in die Berge, besorge uns die wertvollen Adlerfedern. Und du, Drittgeborener, dich sende ich auf den Pfad des Jägers, dass du viele wertvolle Siegpunkte in unsere Wigwams bringst. Und dann weckt endlich die übrigen Indianer auf, es gibt viel zu tun.“ Die Worte des Häuptlings der Cree-Indianer könnte genauso gut von einem Spieler des Spiels „Manitoba“ gesprochen werden.…

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Als Römer Punkte sammeln – “Forum Trajanum” wieder ein Top-Feld-Spiel (Rezension)

Feld is back! Nach zuletzt etwas schwächeren Spielen des Autors Stefan Feld kommt hier wieder ein großes Spiel auf uns zu. Und lässt Spielerherzen höher schlagen. Denn es spielt sich richtig gut und macht vieles richtig. In Forum Trajanum (nicht verwechseln mit Trajan – auch gut aber ein ganz anderes Spiel) hat jeder Spieler seine eigene Colonia. Auf dem 6 x 6 großen Feld baut man im Lauf des Spiels seine kleine Stadt mit vier…

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Die gute alte Zeit der ersten Schritte ins All – “Lift Off” ist gut, die Grafik “alt” (Rezension)

Ich gebe es zu, ich kaufe Spiele manchmal nur wegen der Grafik und dem Spielmaterial. Erst hinterher beschäftige ich mich mit dem Spiel. Das kann auch mal daneben gehen. Genauso aber mache ich um Spiele einen Bogen, wenn mich die Grafik nicht anspricht. Auch das kann daneben gehen. Wäre Lift Off nicht bei Hans im Glück erschienen, wäre mir wohl ein Leckerbissen durch die Finger gerutscht.  Nur weil mir die Grafik auf den ersten Blick…

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Irgendwie bekannt und doch perfekt kombiniert – “Crown of Emara” lädt zum Grübeln ein (Rezension)

Eigentlich ist Crown of Emara ein locker zu spielendes Ressourcen-Management-Spiel, wäre da nicht die Planungsphase – ein Paradies für Zugoptimierer. Man spielt zweimal drei Runden und man spielt auf zwei Plänen. Auf dem einen (Land) sammelt man Ressourcen, setzt seine Arbeiter ein, um mehr Ressourcen bzw. das lukrative Brot zu erhalten. Auf dem anderen Plan (Stadt) wandelt man Ressourcen in wertvollere Ressourcen um bzw. generiert Schritte auf den beiden Punkteleisten. Die eine Leiste zeigt den…

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Knackige Entscheidungen und kurze Spielzeit – “Endeavor” überzeugt nicht nur Kennerspieler (Rezension)

Wir befinden uns im Mittelalter, das Zeitalter der Segelschiffe und Kolonialisierungen. Und es zieht uns hinaus in die verschiedenen Kontinente, um Schifffahrtsrouten zu entdecken, fremde Länder zu kolonialisieren, Städte unter unsere Verwaltung zu stellen und dabei auch mal dem Mitspieler eine Stadt oder eine der lukrativen Verbindungen wegzuschnappen. Gerne lassen wir uns zum Gouverneur einer Kolonie ausrufen oder wir kämpfen um die Vorherrschaft in Europa. Dabei entwickeln wir uns weiter in Industrie, damit wir bessere…

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