Empires – die vielleicht beste Erweiterung für Dominion

Noch eine Erweiterung für Dominion – muss das sein? Ist denn nicht bereits alles vorhanden? Man könnte es meinen, nach zuletzt eher schwächeren Erweiterungen. Aber mit „Empires“ ist alles anders. Nicht das geniale Spielprinzip, daran wird nichts geändert. Aber viele interessante Kniffs und Fähigkeiten erweitern das Spiel und geben ihm eine gehörige Tiefe. Schlosskarten, Ereignisse, Landmarken, Schulden … eine dicke Palette an vorzüglichen Möglichkeiten, das Spiel empfindlich komplexer zu machen. Mit dieser Erweiterung kann das…

weiter lesen…

Tetris auf der Blumenwiese – “Spring Meadow” ist der krönende Abschluss der Puzzle-Serie (Rezension)

Ein eisiger Winter liegt hinter uns, die ersten Blumen erwachen, die wärmende Sonne drängt den Schnee zurück. Auch die Murmeltiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Sie denken, Sie sind im falschen Film? Ganz und gar nicht, denn was hier auf den Tisch kommt, erzählt genau diese Geschichte. Und das mitten im Hochsommer! Aber lassen wir uns von dem Thema nicht länger an der Nase herumführen. Auch wenn „Spring Meadow“, zu deutsch Frühlingswiese“, uns eine nette kleine…

weiter lesen…

Das große Hacken und Stechen – “Black Hat” von Dragon Dawn Productions mit aktuellem Thema und veredeltem Stich-Mechanismus (Rezension)

Wenn ich dieses Spiel in aller Einzelheit beschreibe, dann kann es gut sein, dass ich die Aufmerksamkeit der „guten Jungs“ erwecke, die das ganze Internet nach verdächtigen Vorkommnissen durchforschen. Hier geht es nämlich um (Psst!) Hacker. Wir hacken uns durch die Serverstrukturen und verschonen nicht mal den FBI-Server. Hallo! Das ist nur ein Spiel! Es ist völlig offline und hat nicht mal WLAN! So, jetzt sind wir hoffentlich wieder unter uns Spielern. Also, „Black Hat“…

weiter lesen…

“Imperial Settlers” auf Aggro – “51st state” überzeugt auch friedliche Naturen (Rezension)

Das Leben ist kein Ponyhof. Dieses Spiel auch nicht, eher ein Ponyfriedhof. Zartbesaitete Spieler sollten vielleicht vorsichtig einen Bogen um dieses Spiel machen. Denn es spielt in einer postapokalyptischen Welt, die durch einen großen Krieg zerstört wurde. Auch jetzt noch befinden wir uns im Krieg und wir scheuen uns nicht davor zurück, Gebäude unserer Mitspieler (diesmal sollte ich dem Spiel angemessen „Gegner“ schreiben) in Schutt und Asche zu verwandeln. Auch Plünderungen sind an der Tagesordnung.…

weiter lesen…

10 Jahre und kein bisschen verstaubt – die Kartenmischorgie „Dominion“ ist ein Spielklassiker und das zurecht

„Früher war alles besser.“ Diese ausgelutschte und meist nicht wahre Lebensweisheit hört man an allen Ecken und Enden. Bezogen auf das Spielerleben mag ich dieser These in bestimmter Weise sogar recht geben. Früher – und hier spreche ich noch vom alten Jahrtausend (ja ich habs noch erlebt) – konnte man sich als Spieler fast jährlich über wirkliche Innovationen im Spielebereich freuen. Wenn man die letzten zwei Jahrzehnte nach wirklich echten Innovationen durchsucht, wird man nur…

weiter lesen…

Spannender Ackerbau am Mississippi – “Riverboat” von Lookout Spiele (Rezension)

Mississippi, 19. Jahrhundert. An den Ufern des „Old Man River“ arbeiten wir als Landarbeiter und Händler. Wir nutzen günstige Gelegenheiten, um mehr Siegpunkte zu machen als unsere Mitspieler. Dabei schicken wir Arbeiter auf unsere Felder und bauen verschiedene Gemüsesorten an. Unsere Erzeugnisse verschiffen wir auf Flussschiffen („Riverboats“) auf dem Mississippi. Wir setzen Gutachter ein, die für uns „günstige Gelegenheiten“ nutzen, denn diese bringen die erhofften Siegpunkte. Diese Geschichte erzählt uns „Riverboat“, ein Spiel von Michael…

weiter lesen…

Die Frage nach Geld oder Ruhm beantwortet Rajas of the Ganges von Inka und Markus Brand im Huch! Verlag (Rezension)

Geld oder Ruhm – oder beides? Nicht nur am Ganges scheint diese Frage von großer Bedeutung zu sein. Schließlich kann man hier nur gewinnen, wenn man sich auf beiden Leisten aufeinander zu bewegt. Auf welcher man dabei weiter kommt, ist egal. Die Marker bewegen sich gegenläufig aufeinander zu und irgendwann treffen sie sich und man gewinnt. Ok – thematisch ist das nicht einfach zu erklären, aber nehmen wir das Spiel als sog. „Euro-Game“, bei dem…

weiter lesen…

Kampfreiches Eroberungsspiel mit genialem Kern – Cry Havoc von Portal Games (Rezension)

„Auf, auf, Männer, an die Waffen, heute zeigen wir es dem Feind. Wir gehen schnell rein, mit voller Feuerkraft und werden sie aus der Region hinausjagen, und dann vom ganzen Planeten. Der Feind hat sich eingegraben, aber ist uns zahlenmäßig unterlegen. Wir werden uns diesen Sektor zurückholen. Und keine Gefangenen. Also los. Gibts noch Fragen?“ Äh ja, was soll das? Das ist eine alltägliche Szene aus dem Brettspiel „Cry Havoc“. In diesem kartengesteuerten und regeltechnisch…

weiter lesen…

Ein dickes Ding – “Feudum” erschlägt Expertenspieler mit Arbeit und Spaß (Rezension)

„Hä???“ – das war nicht nur mein Statement nach dem Regelstudium. Selten war ich so ratlos nach dem Lesen der Spielregeln wie beim Spiel „Feudum“. Und selten hat mich ein Spiel so allein gelassen. Und dabei ist das Spielprinzip einfach. Ich habe elf Karten in meinem Deck, suche am Rundenbeginn vier aus und dann wird eine Karte nach der anderen ausgespielt und die entsprechende Aktion ausgeführt. Die Kartenaktionen sind (meist) verständlich und man weiß (mit…

weiter lesen…

Valletta – Maltas Hauptstadt spielerisch erbaut – von Hans im Glück (Rezension)

  Malta. Ein lohnendes Urlaubsziel, schöne Strände, gutes Essen und eine historische Altstadt. Der Grundstein für die Stadt Valletta wurde 1566 gelegt, vom Malteserorden auf betreiben von Jean de la Valette. Genau in diese Zeit versetzt uns Stefan Dorra mit seinem Spiel „Valletta“. Wir dürfen die Stadt erbauen, viele Handwerker und Persönlichkeiten helfen uns dabei. Zugegeben, das Thema ist aufgesetzt, aber es ist ein frisches Thema. Und es ist durchaus gelungen, viel Historisches in dieses…

weiter lesen…