Kämpfen und Klauen – “Barbearian Battlegrounds” schlägt zu (Rezension)

Ein nettes Wortspiel, der Titel dieses Spiels. Noch liegt es nur in englischer Sprache vor aber man könnte es übersetzen mit „Barbärische Schlachtfelder“. Und barbarisch geht es zu, wenn wir mit unserem Bären-Clan gegen die anderen Bären in die Schlacht ziehen. Und es ist ein andauerndes Hauen und Stechen. Denn jeder versucht, sieben Ruhm-Marker zu erhalten. Und am einfachsten geht das, indem man sie den anderen Mitspielern abnimmt. Blöd nur, dass die das Gleiche denken.…

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Am Hof ist nicht alles Gold was glänzt – “Tudor” ist optisch ein Gewinn (Rezension)

Heinrich der 8. Tudor (englisch Henry Tudor), der Namensgeber des vorliegenden Spiels, lebte von 1491 bis 1547 und war von 1509 bis zu seinem Tod König von England. Warum er uns in Erinnerung ist, liegt wohl daran, dass er im Laufe seines Lebens sechs Frauen hatte, nacheinander. Dass er selbst mithalf, zwei davon um die Ecke zu bringen (sprich: einen Kopf kürzer), lässt ihn anscheinend in der Geschichte etwas mehr schillern als die vielen anderen…

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Gemüseanbau auf Island – bei „Reykholt“ geht der grüne Daumen hoch (Rezension)

Manchmal kann man von Spielen auch was lernen. Ich wusste über Island bis jetzt nur, dass es dort kalt und meist dunkel ist, Geysire und Vulkane mit unaussprechlichen Namen gibt und unzählige Schafe. Dass dort auch Gemüse angebaut im großen Stil wird, war mir nicht bekannt. Dank der Geothermie wächst und gedeiht dort allerlei gesundes Grün. Hätte der Uwe Rosenberg nicht „Reykholt“ gemacht, dann wäre mir diese interessante Information entgangen. Na gut, ob diese Information…

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Zuhause bei den Cree-Indianern – “Manitoba” ist nicht nur grafisch ein Leckerbissen (Rezension)

„Dein Pfad führt dich zu den endlosen Wiesen, bringe uns Pferde und Bisons. Und dich schicke ich in die Berge, besorge uns die wertvollen Adlerfedern. Und du, Drittgeborener, dich sende ich auf den Pfad des Jägers, dass du viele wertvolle Siegpunkte in unsere Wigwams bringst. Und dann weckt endlich die übrigen Indianer auf, es gibt viel zu tun.“ Die Worte des Häuptlings der Cree-Indianer könnte genauso gut von einem Spieler des Spiels „Manitoba“ gesprochen werden.…

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“Ich hol meinen großen Bruder” – in “Der Krieg der Knöpfe” hilft er wirklich (Rezension)

Gut, wenn man einen großen Bruder hat. Da tut man sich als kleiner Bub schon leichter. Und wenn es nur eine Drohung ist „Ich hol meinen großen Bruder …“ – meist wirkt sie und man entkommt so manch bedrohlicher Situation. Mag es im richtigen Leben nur eine Legende sein, dass solche Sprüche wirken, im Spiel Der Krieg der Knöpfe ist der große Bruder eine handfeste und sehr wichtige Hilfe. Leider hat er nicht immer Zeit…

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Ist die Zeit der Piratenspiele nicht längst vorbei? – “Ruchlos” beweist das Gegenteil (Rezension)

„ARRRRRRR!“ – Tschuldigung, aber das muss sein. Und es ist keine Wertung des Spiels. Wenn man Startspieler werden will, muss man so „piratisch“ wie möglich „Arrrr!“ brüllen. Also üben wir zusammen: „Arrrrrrrrr!“ Naja, das geht piratischer, was immer das ist. Das Spiel Ruchlos vom Board Game Circus überzeugt mit seinem „Arrrr!“ Es ist ein Piratenspiel, ein blutrünstiges obendrein. Wenigstens die Grafik spricht eine klare, finstere, zum Titel „Ruchlos“ passende Sprache. Die ist nicht übertrieben, sondern sehr…

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Als Römer Punkte sammeln – “Forum Trajanum” wieder ein Top-Feld-Spiel (Rezension)

Feld is back! Nach zuletzt etwas schwächeren Spielen des Autors Stefan Feld kommt hier wieder ein großes Spiel auf uns zu. Und lässt Spielerherzen höher schlagen. Denn es spielt sich richtig gut und macht vieles richtig. In Forum Trajanum (nicht verwechseln mit Trajan – auch gut aber ein ganz anderes Spiel) hat jeder Spieler seine eigene Colonia. Auf dem 6 x 6 großen Feld baut man im Lauf des Spiels seine kleine Stadt mit vier…

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Hektisches Code-Knacken – “X-Code” unterhält bis zu 8 aktive SpielerInnen (Rezension)

„Ich brauch sofort eine 1!“ – Hat jemand noch eine Zeitkarte?“ – „Leute, die Zeit läuft!“ – Ich hab drei 3er!“ – „Gib mir endlich ne Karte!“ – „O Mist, falsch herum gespielt!“ Stellen Sie sich all diese Sätze gleichzeitig und laut vor, und dass drei Minuten lang oder auch länger. Dann hören Sie das Spiel „X-Code“. Jeder Spieler hat drei Karten auf der Hand. Gespielt wird miteinander und gleichzeitig, also jeder darf jederzeit Aktionen…

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Werwölfe und Montagsmaler – “A fake artist” kombiniert zwei Spielprinzipien (Rezension)

Wenn Werwölfe zu Montagsmalern werden, dann spielt man „A fake artist goes to New York“. Im Spiel sind wir Künstler, die gemeinsam ein Kunstwerk zeichnen, wobei jeder Künstler immer nur einen Linie zu der Zeichnung hinzufügt. Nur einer der Künstler, der „fake artist“, weiß nicht, was gezeichnet werden soll. Seine Rolle ist es, nicht erkannt zu werden und gleichzeitig am Rundenende zu erraten, was denn gezeichnet wurde. Die Künstler ihrerseits versuchen, den falschen Künstler zu…

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Mit Karten in den Krieg – “To war!” von Board Game Circus gewinnt keine Schlacht (Rezension)

„To war!“ ist ein Kartenspiel, bei dem zwei Spieler gegeneinander antreten und ihre Armee (= Spielkarten) in den Krieg schicken. In der Schachtel befinden sich vier Armeen mit jeweils 17 Karten, vor dem Spiel sucht sich jeder Spieler eine Armee aus. Diese sind sehr unterschiedlich und benötigen jede für sich eine etwas andere Taktik. Die Karten sind relativ einfach, in einer Ecke steht der Angriffswert, in der anderen Ecke der Verteidigungswert. Unten in der Ecke…

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