So klein und schon so gemein – Rom bietet beste Konfrontation (Rezension)

Chef sein kann schon Spaß machen, vor allem als Chef des römischen Reiches. Also Cäsar. Und um nichts Geringeres geht es in „Rom – Rise to Power“. Über fünf Runden hinweg versuchen wir Legionen aufzustellen und Provinzen an uns zu binden und deren Reichtümer in unsere Taschen zu übertragen. Wir versuchen, wichtige Ämter zu besetzen, die uns immense Vorteile verschaffen. Aber wir denken auch an das Volk, das uns wohlgesonnen sein soll. Also versuchen wir,…

weiter lesen…

(Einfach) gut – Pandoria macht das Landentdecken zum Spielgenuss (Rezension)

Schon wieder die Goblins! Da haben wir uns gerade mit den anderen Rassen zusammengerauft, da kommen diese unangenehmen Kumpanen und fallen in unser Heimatgebiet ein. Also rauf aufs Schiff und möglichst weit weg. Und wie es der Spieleautor so will, landen wir an der Küste eines ertragreichen und Goblin-freien Landes und können hier gemeinsam mit den anderen Rassen eine neue Heimat gründen. Dabei geht es ziemlich friedlich zu, auch wenn die alten Rivalitäten nicht vergessen…

weiter lesen…

Städtebauen fast wie immer – „Neom“ bietet gelungene Mixtur aus bekannten Elementen (Rezension)

Draften gehört zu den kniffligen Spielmechaniken. Kurz erklärt: Man bekommt mehrere Karten oder – wie hier im Spiel Neom – Plättchen auf die Hand, darf eines behalten und gibt den Rest weiter. Von denen, die man von anderen Mitspieler erhält, darf man wieder eines behalten und gibt den Rest weiter. Und so weiter. Warum knifflig? Weil man oftmals mehrere wirklich gute Plättchen auf der Hand hat und trotzdem nur eines behalten darf. Die anderen bekommt…

weiter lesen…

Kämpfen und Klauen – “Barbearian Battlegrounds” schlägt zu (Rezension)

Ein nettes Wortspiel, der Titel dieses Spiels. Noch liegt es nur in englischer Sprache vor aber man könnte es übersetzen mit „Barbärische Schlachtfelder“. Und barbarisch geht es zu, wenn wir mit unserem Bären-Clan gegen die anderen Bären in die Schlacht ziehen. Und es ist ein andauerndes Hauen und Stechen. Denn jeder versucht, sieben Ruhm-Marker zu erhalten. Und am einfachsten geht das, indem man sie den anderen Mitspielern abnimmt. Blöd nur, dass die das Gleiche denken.…

weiter lesen…

Am Hof ist nicht alles Gold was glänzt – “Tudor” ist optisch ein Gewinn (Rezension)

Heinrich der 8. Tudor (englisch Henry Tudor), der Namensgeber des vorliegenden Spiels, lebte von 1491 bis 1547 und war von 1509 bis zu seinem Tod König von England. Warum er uns in Erinnerung ist, liegt wohl daran, dass er im Laufe seines Lebens sechs Frauen hatte, nacheinander. Dass er selbst mithalf, zwei davon um die Ecke zu bringen (sprich: einen Kopf kürzer), lässt ihn anscheinend in der Geschichte etwas mehr schillern als die vielen anderen…

weiter lesen…

Gemüseanbau auf Island – bei „Reykholt“ geht der grüne Daumen hoch (Rezension)

Manchmal kann man von Spielen auch was lernen. Ich wusste über Island bis jetzt nur, dass es dort kalt und meist dunkel ist, Geysire und Vulkane mit unaussprechlichen Namen gibt und unzählige Schafe. Dass dort auch Gemüse angebaut im großen Stil wird, war mir nicht bekannt. Dank der Geothermie wächst und gedeiht dort allerlei gesundes Grün. Hätte der Uwe Rosenberg nicht „Reykholt“ gemacht, dann wäre mir diese interessante Information entgangen. Na gut, ob diese Information…

weiter lesen…

Zuhause bei den Cree-Indianern – “Manitoba” ist nicht nur grafisch ein Leckerbissen (Rezension)

„Dein Pfad führt dich zu den endlosen Wiesen, bringe uns Pferde und Bisons. Und dich schicke ich in die Berge, besorge uns die wertvollen Adlerfedern. Und du, Drittgeborener, dich sende ich auf den Pfad des Jägers, dass du viele wertvolle Siegpunkte in unsere Wigwams bringst. Und dann weckt endlich die übrigen Indianer auf, es gibt viel zu tun.“ Die Worte des Häuptlings der Cree-Indianer könnte genauso gut von einem Spieler des Spiels „Manitoba“ gesprochen werden.…

weiter lesen…

“Ich hol meinen großen Bruder” – in “Der Krieg der Knöpfe” hilft er wirklich (Rezension)

Gut, wenn man einen großen Bruder hat. Da tut man sich als kleiner Bub schon leichter. Und wenn es nur eine Drohung ist „Ich hol meinen großen Bruder …“ – meist wirkt sie und man entkommt so manch bedrohlicher Situation. Mag es im richtigen Leben nur eine Legende sein, dass solche Sprüche wirken, im Spiel Der Krieg der Knöpfe ist der große Bruder eine handfeste und sehr wichtige Hilfe. Leider hat er nicht immer Zeit…

weiter lesen…

Ist die Zeit der Piratenspiele nicht längst vorbei? – “Ruchlos” beweist das Gegenteil (Rezension)

„ARRRRRRR!“ – Tschuldigung, aber das muss sein. Und es ist keine Wertung des Spiels. Wenn man Startspieler werden will, muss man so „piratisch“ wie möglich „Arrrr!“ brüllen. Also üben wir zusammen: „Arrrrrrrrr!“ Naja, das geht piratischer, was immer das ist. Das Spiel Ruchlos vom Board Game Circus überzeugt mit seinem „Arrrr!“ Es ist ein Piratenspiel, ein blutrünstiges obendrein. Wenigstens die Grafik spricht eine klare, finstere, zum Titel „Ruchlos“ passende Sprache. Die ist nicht übertrieben, sondern sehr…

weiter lesen…

Als Römer Punkte sammeln – “Forum Trajanum” wieder ein Top-Feld-Spiel (Rezension)

Feld is back! Nach zuletzt etwas schwächeren Spielen des Autors Stefan Feld kommt hier wieder ein großes Spiel auf uns zu. Und lässt Spielerherzen höher schlagen. Denn es spielt sich richtig gut und macht vieles richtig. In Forum Trajanum (nicht verwechseln mit Trajan – auch gut aber ein ganz anderes Spiel) hat jeder Spieler seine eigene Colonia. Auf dem 6 x 6 großen Feld baut man im Lauf des Spiels seine kleine Stadt mit vier…

weiter lesen…