Scotland Yard braucht unsere Hilfe – 13 Indizien von Game Factory (Rezension)

13 Indizien | Detektivspiel für die Familie | für 2 bis 6 Spieler:innen | ab 10 Jahren | Andrés J. Voicu | Game Factory

London im Jahr 1899 wird von Verbrechen erschüttert, doch Scotland Yard tappt im Dunkeln und bittet die besten Detektiv um Hilfe. Jede / Jeder hat einen eigenen Fall, dennoch ist man auch auf die Informationen der anderen Ermittler:innen angewiesen, um dem Täter, dem Ort und der Tatwaffe auf die Spur zu kommen!

13 Indizien Spieleschachtel und Material

 

Das Spiel
13 Indizien
ist ein Familienspiel von Andrés J. Voicu und bei Game Factory erschienen. Es ist für 2-6 Spieler:innen geeignet und kann ab  10 Jahren gespielt werden.

Bevor sich alle in die Ermittlungen stürzen, werden die Indizien verteilt, bzw. verdeckt in die Tischmitte gelegt und je nach Anzahl der Mitspielenden aussortiert. Dabei erhält jede/r fünf Indizien, davon behält man zwei, die anderen drei steckt man in die Außenseite des Sichtschirms eines Mitspielers. Ist so alles verteilt und aussortiert, kann auf dem eigenen Block alles weggestrichen werden, was man sehen kann   – so bleiben schließlich 13 Indizien übrig! Daraus müssen nun die drei aus dem eigenen Sichtschirm ermittelt werden.

13 Inizien Spielaufbau

In der Ermittlungsphase sind die Mitspielenden unsere Zeugen, daher werden sie befragt. Wir sind Gegner, aber dennoch sind wir auf die Informationen der anderen angewiesen und möchte daher nur ungern eigenes Wissen preisgeben.

13 Indizien Blick eines Spielenden

Die Frage bezieht sich dabei immer auf die Karten, die jemand sieht. Bspw. kann gefragt werden „Wieviel rote Karten siehst du?“ oder „Wie viele Fernkampfwaffen siehst du?“. Detailfragen sind nicht erlaubt! Natürlich müssen alle wahrheitsgemäß antworten.

Nach und nach kann man aus den Antworten Rückschlüsse ziehen, wer welche Karten sieht und welche somit im eigenen Sichtschirm außen sein müssen.

13 Indizien eigener Notizzettel

Allerdings werden die Aktionen durch das Ausspielen von Lupen gesteuert, sodass genauer geplant werden sollte, den hat man keine Lupen, kann man auch nicht ermitteln. Ebenso ist es möglich die verdeckten Karten aus der Mitte anzusehen, dadurch erhält man exklusive Informationen, die durchaus hilfreich sind.

Hat man die Indizien eingegrenzt, kann die dritte Aktionsmöglichkeit genutzt und gelöst werden. Wer den eigenen Fall zuerst gelöst hat, gewinnt!

 

 

Fazit
Ja, zugegeben die Aufgabe einen Täter oder eine Täterin, eine Tatwaffe und den Tatort zu finden ist nichts Neues. Aber es ist durchaus ein beliebtes Thema, spätestens seit Baronin von Porz mit der Rohrzange in der Küche unterwegs war! Als ausgewiesener Krimifan sehe ich das Spiel als einen guten Einstieg in dieses Spielgenre, denn es ist durchaus familientauglich. Die Regeln sind sehr überschaubar, trotzdem ist das Spiel abwechslungsreich. Wer gerne kombiniert und ein Spiel in der größeren Ermittlerrunde sucht, wird hier sicher fündig!

 

Bewertung
+ thematische Illustrationen
+ einfache Regeln
+ hohe Interkation
+ hoher Wiederspielreiz
+ wenig Downtime
– Zwei Spieler Variante nicht zu empfehlen

 

(Eine Rezension von Julia Schneider)


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Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
„Familienspiele“

  • ... Altersgruppe bis 12 Jahre
  • ... Altersgruppe 13 bis 49 Jahre
  • ... Altergruppe 50 bis 75 Jahre
4

13 Indizien (2018)

Spielidee: Andrés J. Voicu
Grafik: Giacomo Tappainer
Verlag:  Game Factory
Spieler:innenanzahl: 2-6 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten

Generationentauglichkeit: Eignet sich gut für die ganze Familie!

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