Ich will vorne sitzen… – Die Schule der magischen Tiere – Auf die Plätze! von Kosmos (Rezension)

Die Schule der magischen Tiere – Auf die Plätze!  | Kinderspiel | ab 7 Jahren | 2 bis 4 Spielende | Günter Baars | Kosmos 

„Die magische Zoohandlung teilt mit…“  Bei dieser Verkündung wissen Schüler und Tiere, dass bald wieder ein Kind einen tierischen Freund fürs Leben finden wird. Schüler und Tiere können es kaum erwarten. Die Tiere wollen unbedingt ganz vorn im Bus sitzen und rennen um die Wette. Wer bekommt wohl diesmal einen magischen Freund an seine Seite?

Spielschachtel mit Inhalt

 

Das Spiel
Die Schule der magischen Tiere – Auf die Plätze! ist ein Kinderspiel von Günter Baars und bei Kosmos erschienen. Es ist für 2-4 Spielende geeignet und kann ab 7 Jahren gespielt werden.

Die Kinderbuchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ von Margrit Auer verzaubert schon seit mehreren Jahren Leseratten im Grundschulalter. Mittlerweile gibt es 11 Bände und ein Ende ist nicht abzusehen.

Als Spielplan fungiert ein Poster, welches in die Tischmitte gelegt wird.

Poster als Spielplan

Die 4 Startfelder sind mit dem Stachelschwein Zeki, Meerschweinchen Madonna, Hund Toffi oder Känguru William belegt. Das Zielfeld ist der rote Omnibus. Leider ist das Papier recht dünn.

Die 42 Spielkarten werden unter allen Spielenden gleichmäßig verteilt und jeder legt seinen Kartenstapel verdeckt vor sich ab.

Auf den Karten sind immer zwei Tiere abgebildet. Unten auf der Karte sieht man ein großes Tier, welches gerade überholt wird. Das kleinere Tier oben im blauen Kreis muss als nächstes überholt werden.

Tierkarten

Wenn das Spiel beginnt, decken alle Spielenden gleichzeitig ihre oberste Karte auf und schauen, ob die Karte in einer beliebigen Spalte angelegt werden kann.

Der Spielplan zeigt an, welches Tier am Anfang einer Runde abgelegt werden muss. Ab der zweiten Reihe bestimmt dann die ausliegende Karte das nächste Tier.

1. Reihe

Passt die nächste Karte? Dann aber schnell, bevor euch der freie Platz weggeschnappt wird.

Welches Tier passt?

Leopard passt , die nächste Karte ist der Flamingo!

Es spielen immer alle Spieler gleichzeitig. Man muss also schnell sein und den Überblick behalten.

Passt die Karte nicht, wird ein  eigener Ablagestapel gebildet und solange neu aufgedeckt, bis eine passende Karte gefunden ist.

Wer ist als erster am Bus?

Entdeckt jemand einen Fehler, wird das Spiel unterbrochen und der/die betreffende Spielende muss die Karte plus 2 Strafkarten unter seinen Ablagestapel mischen. Fehler werden allerdings nur geahndet, wenn die oberste Karte einer Reihe betroffen ist.

Ist der Kartenstapel aufgebraucht, wird der Ablagestapel umgedreht und nach einer passenden Karte durchsucht.

Eine Spielrunde endet, sobald eine Karte oben beim Omnibus liegt oder wenn ein Mitspieler keine Spielkarten mehr auf der Hand hat.

Der Koala ist Erster!

Wer die letzte Karte abgelegt hat, bekommt einen Chip. Das Tier auf der Karte hat den Wettlauf gewonnen.

Wer von den übrigen Spielenden die wenigsten Karten auf der Hand und im Ablagestapel liegen hat, bekommt ebenfalls einen Siegpunkt-Chip.

Siegpunkt-Chips

Dann werden alle Spielkarten eingesammelt, gemischt und die nächste Runde beginnt.

Es werden insgesamt 3 Spielrunden gespielt.

In einer zweiten Spielvariante ziehen die Spielenden verdeckt eines der quadratischen Tierkärtchen, schauen es sich an und legen es verdeckt vor sich hin.

Bei weniger als 4 Spielenden, werden die übrigen Tierkarten beiseite gelegt.

Tierkärtchen

Der Spielablauf ist nun genau wie in der anderen Variante, mit dem Unterschied, dass man einen Extra-Siegpunkt bekommt, wenn das eigene Tier als Erster den Omnibus erreicht hat.

 

 

Fazit
Kleine und große Fans der Schule der magischen Tiere erhalten hier ein einfaches, aber gut funktionierendes Laufspiel mit angenehm kurzer Spieldauer. Da alle Kinder gleichzeitig Spielen, kommt keine Langeweile auf. Allerdings ist schon ein bisschen Konzentration erforderlich, sonst verliert man schnell den Überblick.

 

Bewertung / Test
+ Sprachneutral
+ keine Wartezeiten, da alle gleichzeitig spielen
– Papierposter leider nicht sehr stabil
– Schnelligkeit kann einige Kinder überfordern

 

(Eine Rezension von Sandra Harfmann)

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“Kinderspiel”

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  • ... Altersgruppe bis 12 Jahre
3

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Spielidee: Gunter Baars
Grafik: atelier 198
Verlag:  Optional Vertrieb
Anzahl der Spielenden: 2-4 Personen
Altersempfehlung Verlag: Ab 7 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten

Generationentauglich: Senior:innen könnten schnell den Überblick verlieren, eher nur was für Kinder.

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