Tag 18: #nähengegenCorona – Heute lassen wir nur unsere NäherInnen sprechen!

Gemeinsam sind wir stark: #nähengegenCorona

Mein Name ist Gabi Kahler, ich bin seit dem 22. März in der Nähgruppe. Auf Facebook hab ich davon gelesen und mir war sofort klar: „da mach ich mit“.

Ich arbeite als Zahnarzthelferin und weiß daher, wie wichtig Mundschutz, bei uns in der Gruppe „Masken“ sind. „Wenn wir mit unserer Aktion nur ein einziges Leben retten, war es den Einsatz wert“.

Die Entwicklung der Nähaktion ist gigantisch und es freut mich sehr, schon so lange Zeit dabei zu sein. Eine Begeisterung hat sich entwickelt, jeder verausgabt sich, was er kann. Besonders professionell empfinde ich die Motivation und liebevolle Betreuung von Petra Fuchs. Ich habe das Gefühl, dabei sein zu wollen, auch wenn ich nicht die Zeit dazu finde, die ich gerne hätte.

Bisher hab ich 50 Masken genäht. Jetzt muss ich ein paar Tage arbeiten, dann freu ich mich wieder an die Maschine zu kommen. Für unsere Nöhamer Bürger haben wir in unserem Frauenbund begonnen zu nähen, ein ebenso schönes Gefühl im kleinen Kreis.
Liebe Grüße, Gabi K.

 

 

Hallo Sabine,  ich nähe gerne für so eine Aktion,  weil ich gerne andere helfe und ich und auch alle andere wollen,  dass das so schnell wie möglich vorübergeht, mit diesem ” wie man in Bayern so schön sagt-  mit diesem Scheiß “, umso mehr Leute helfen und darauf achten und mitmachen umso eher geht’s uns wieder besser, und man weiß ja auch, dass das eine längere Zeit wird, nun für alle, ” BLEIBT ALLE GESUND!!!! “‍Irmgard S.

 

Na gut, dann auch von mir ein paar Worte… Ich bin ganz ehrlich, die Aktion hat mich im wahrsten Sinne des Wortes vor nem Zusammenbruch bewahrt… Ich war ziemlich fertig, Kurzarbeit mit 0 Stunden, plötzlich zu Hause mit nur 60 Prozent Lohn, dann die Ausgangsbeschränkung…  Die “unsichtbare Gefahr” durch das Virus… Eigentlich wollte ich im  April mir meinem Kleingewerbe durchstarten, aber das fällt nun ins Wasser… Alle Feste und Veranstaltungen sind abgesagt, wer braucht da schon Dirndl, Janker und Co…
Da kam mir der Aufruf in Facebook ganz recht. Das ist ‘ne Aufgabe, ‘ne Beschäftigung, man kann anderen helfen und lernt viele neue tolle Frauen kennen. Ich bin immer noch überwältigt, wie groß der Zusammenhalt ist, wie jeder versucht zu helfen… Das macht Mut und gibt Hoffnung. Das ist was für die Zukunft.
LG Jeanette

 

Also, ich weiß gar nicht was ich alles erzählen soll.
Ich bin 39 Jahre, Mutter von 2 Kindern (6 und 15Jahre), verheiratet mit einem Mann, der von Montag bis Freitag auf Montage ist. Also “teilweise Alleinerziehend“. Ich arbeite auf 450€ im Verkauf. Also bin ich unterm Tag gut beschäftigt. Und jetzt mit Corona sowieso.
Warum ich mitmache?
Naja, ich will einfach helfen. Ich weiß, wie es im Moment im Verkauf ist. Ich bekam auch früher mit, wie es im Krankenhaus abläuft. Meine Mutter hat früher in einer Krankenpflegeschule gearbeitet. Da hört mal viel. Jetzt ist sie in Rente, also Risikogruppe. Sie hatte vor kurzem auch eine schwere OP. 3 Bypässe.
Meine Schwiegermutter hat eine Staublunge.
Also auch Risikogruppe.
Ihr Mann sehr stark übergewichtig.
Ich bin auch schon mal am Tod vorbei. Unfall mit einem 40tonner LKW. Ich mit dem Rad. Hatte Lungenquetschung. Und hab seit ca 10 Jahren immer wieder Asthmaanfälle. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn man gleich erstickt.
Ich lebe von der Zeit an von Tag zu Tag.
Da will man einfach helfen, auch wenn einem mittlerweile die Decke auf den Kopf fällt und man nur rumsitzt und wartet. Das Nähen ist eine schöne Beschäftigung. Wir wachsen mehr zusammen als Familie. Alle möchten mithelfen. Und das tun sie sehr gut. Hat auch was Gutes… (Petra H.)

 

Hallo Sabine, ich möchte dir sagen, wie ich zum Nähen gekommen bin. Eine meiner Enkelinnen hat sich zu Weihnachten eine Nähmaschine gewünscht! Wir haben zusammen verschiedenes “genäht” dann hat uns ihre Mama darauf aufmerksam gemacht, dass nicht mal die Ärzte für ihr Personal Masken bekommen können (ihr Schwager ist Arzt) da haben wir schon vor gut 2 Wochen angefangen zu nähen! Und dann war in meinem Handy von einer Freundin der Status dass man Masken nähen kann oder soll,  jetzt haben wir schon viele Masken für z.B. Supermarkt, Arztpraxen, und unsere Firma genäht!.… und jetzt nähen wir weiter weil Gesundheit das wichtigste ist im Leben! Ich wünsche mir für alle Menschen, dass wir gut aus dieser Krise kommen Alles Liebe für alle, die in dieser Zeit für andere Menschen da sind, wie auch immer das geschieht! Liebe Grüße Irmgard (aus Postmünster)

 

 

Der Wichtigste Artikel, mit allen Infos, ist aber nach wie vor dieser hier (Klick) Egal ob Einrichtung, SpenderInnen oder NäherInnen, hier steht alles, was Ihr wissen müsst.

 

Gemeinsam sind wir stark: #nähengegenCorona

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