Pädagogisches Personal eingestellt – die Vision rückt näher!

Anfang des Jahres erhielten wir die erhoffte Förderzusage der Deutschen Fernsehlotterie. Wir jubelten! Denn ehrlich gesagt, hatten wir damit nicht gerechnet.

Für uns ist der Wert des Gesellschaftsspiels sehr hoch. Es gibt kein idealeres Mittel der Kommunikation, um Menschen zusammenzubringen, zu fördern und Freude zu bereiten. Diese Erfahrung machen nicht nur wir in unserer Begegnungsstätte:

Hat man ein Spiel auf dem Tisch, ist alles egal: Herkunft, Bildung, Alter und sogar Charakter. Wir haben immer wieder BesucherInnen bei uns, die können sich aufgrund fehlender gemeinsamer Sprache nicht miteinander unterhalten: Aber gemeinsam Spielen funktioniert. Man musste nur ein sprachneutrales Spiel herausholen.
Es spielen SeniorInnen mit Kindern und Jugendliche mit 50-Jährigen. Verschiedene Generationen, die, so meint man, doch wenige Berührungspunkte haben. Wahrscheinlich ist daran aufgrund verschiedener Lebenswelten auch was dran.
Doch im Spiel “spielt” dies keine Rolle mehr. Im Spiel ist das Gesellschaftsspiel das Kommunikationsmittel, die gemeinsame Basis und das gemeinsame Ziel. Darüber sind sich alle einig und darüber muss nicht diskutiert werden. Man muss nicht zueinander finden, denn das Spiel verbindet bereits. Unkompliziert und ohne Erwartungen. Was im Spiel oder danach entsteht, ist jedem selbst überlassen. Erzähle ich etwas über mich persönlich? Oder beobachte ich lieber die Anderen? Jeder kann in seinem eigenen Tempo auf seine MitspielerInnen eingehen. Und so kann es gar nicht anders sein, als dass sich die Menschen im Spiel näher kommen, sich kennenlernen, einzuschätzen lernen und ja – sogar Verständnis füreinander entwickeln. Vielleicht nicht sofort, aber nach und nach.
Das Gesellschaftsspiel schafft daher etwas, was unmöglich erscheint: Das gemeinsame Spielen verbindet Menschen, die im realen Leben nicht zusammen kommen würden. Spielen ist Sprache und gemeinsamer Nenner.

 

Daher sind wir überglücklich, das Spielen von Gesellschaftsspielen über die Begegnungsstätte hinaus nun auch in Einrichtungen zu bringen. Denn wir haben nach langer und intensiver Suche tatsächlich zwei wunderbare Mitarbeiterinnen gefunden, die bereits seit Juni für uns tätig sind.


(stehend, von links) Vorsitzende Petra Fuchs (Spielecafé der Generationen), Bianca Bartscher (pädagogische Mitarbeiterin Spielecafé), Anne Hackner (Erzieherin
Spielecafé), Pfarrer Heiner Soffel (Vorsitzender Diakonisches Werk Postmünster), Geschäftsführer Thorsten Kilwing (Diakonisches Werk), Christian Reif (Heim- und Pflegedienstleitung Pflegeheim Christanger) zusammen mit Bewohnern des Wohn- und Pflegeheims Christanger in Eggenfelden.

 

Die Erzieherin Anne Hackner ist Teilzeit bei uns tätig und neben der organisatorischen Unterstützung im Verein und der Begleitung von Veranstaltungen, baut sie eine Jugend- und Seniorengruppe auf, bietet Brettspiel-AGs an Schulen, geht in Kindergärten und Horts, schmeißt das Ferienprogramm und vieles mehr. Und sie hat bereits von Anfang an gut zu tun, denn die Einrichtungen nehmen unser Angebot gerne an. Es laufen derzeit Spieleangebote am Gymnasium Pfarrkirchen, eine Brettspiel-AG startet an der Montessori Eggenfelden und weitere Schulen, wie in Simbach/Inn sind gerade im Gespräch. Es ist gut zu tun, aber genauso soll es auch sein. In Zukunft sollen die verschiedenen Zielgruppen natürlich vernetzt werden, ganz im Sinne des Generationengedankens.

Auch Bianca Bartscher durfte bei uns anfangen. Als Sozialassistentin ist sie in den Einrichtungen der Diakonie Postmünster (Pflegeheime Postmünster und Eggenfelden, Schülerwohnheim, Kindergarten), tätig. Das Besondere dabei ist: Diese Stelle konnten wir aufgrund einer Kooperation mit der Diakonie schaffen. Darüber freuen wir uns wirklich sehr!
Beide bringen eine große Liebe zu Gesellschaftsspielen mit und viel Freude im Umgang mit Menschen. Ideale Voraussetzungen also, um die Vision des Vereins mit Spaß an der Arbeit umsetzen zu können.

 

Hier noch die aktuellen Artikel zum Thema Personal aus der Presse:

Passauer Neue Presse am 05.07.2019:


Vilstalbote am 04.07.2019:

Kommentare sind geschlossen.