Das 3. Generationenspiel-Siegel geht an: Billabong von Franjos (Siegelvergabe)

Generationenspiel ist das Qualitätssiegel für Gesellschaftsspiele. Es zeichnet Spiele aus, die gemeinsam von Jung bis Alt, also generationsverbindend gespielt werden können.
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Billabong erhält das Generationenspiel-Siegel

 

Qualitätskriterien

Billabong wird in einem stabilen, quadratischen Karton geliefert und besteht aus einem beidseitig bedruckten Spielplan, sowie je 5 Kängurus in den vier Spielerfarben und einem Schiedsrchter-Känguru. Die Kängurus sind aus hochwertigem Holz und wurden recht groß und griffig produziert, so dass Billabong für viele ausgiebige Spielerunden geeignet ist. Die Farben der Kängurus sind gut zu unterscheiden. Der Spielplan besticht auf der Vorderseite durch klare Strukturen und ist freundlich sowie spieleinladend gestaltet, die Rückseite mit Lagerfeueroptik ermöglicht Abwechslung.

Die Spielanleitung ist verständlich geschrieben und klar strukturiert. Die verschiedenen Spielabläufe sind mit Beispielen bebildert und beschrieben. Die Regeln sind einfach zu erfassen und werden somit von den angegebenen Altersstufen leicht verstanden. Um Fehler beim Spiel zu vermeiden, liegt zudem ein „Schiedsrichter-Känguru“ bei, dass die Startposition beim Sprung markiert.

Billabong erfüllt alle Qualitätskriterien für das Generationenspiel-Siegel.

 

Spielspaß

Billabong ist eine Halma-Variante und bietet mit den Kängurus, die ein Wettrennen um den Billabong veranstalten, ein spannendes Spiel. Jüngere SpielerInnen lassen sich von der Geschichte um die hüpfenden Tiere mitreißen, während ältere SpielerInnen in Billabong wohlbekannte Spielmechanismen des Halmas wiederfinden. Die Regeln sind zudem sehr einfach gestaltet und können von SpielerInnen jeder Altersstufe nach wenigen Zügen gut umgesetzt werden. Zudem liegt mit Billabong ein taktisches Spiel vor uns, das SpielerInnen mit Anspruch Spieltiefe bietet und somit einen hohen Wiederspielreiz liefert. Diese Kombination ist ideal, damit verschiedene Generationen zusammen beim Spielen Spaß haben.


Die Jury zeichnet Billabong mit dem Qualitätssiegel Generationenspiel aus.

Billabong – von Eric Solomon– erschienen bei Franjos – Neuauflage

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Die Jury, bestehend aus
Petra Fuchs
, 1. Vorsitzende Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V.,
Gerhard Hany, Mitglied Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V.,
Tom Werneck, Leiter Bayerisches Spiele-Archiv Haar,
Thomas Jacob, Betreiber Youtub-Kanal Brettspielhero und
Achim Raschka, Autor Wikipedia spielt,

hat die Siegelvergabe einstimmig beschlossen.


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Spielbeschreibung

Billabong von Eric Salomon bedient sich der Grundtechnik des Halmas. Dafür stehen den 2-4 SpielerInnen je fünf Kängurus in ihrer Spielerfarbe zur Verfügung. Diese werden abwechselnd auf dem Spielbrett hinter der Start-Ziellinie platziert, um anschließend ein Wetthüpfen um den See in der Spielplanmitte – den Billabong – zu veranstalten. Ziel der Spieler ist es, alle Kängurus ihres Teams als erste um den See herum wieder über die Start-Ziellinie geführt zu haben. Die SpielerInnen bewegen ein Känguru, indem dieses auf ein benachbartes Feld jeglicher Richtung gesetzt wird, oder aber indem es springt. Das Springen der Kängurus ist der Kernmechanismus in Billabong. Dabei darf ein Känguru über andere Kängurus hüpfen, sofern der Abstand vor und hinter dem Känguru, über das man springt, identisch ist. Dabei ist es auch möglich, nacheinander über mehrere Kängurus zu hüpfen, sofern dies unter Einhaltung der Regeln geschieht. Im Uhrzeigersinn bewegt nun jeder ein Känguru, bis es ein Team als erstes ins Ziel geschafft hat.

Billabong erschien erstmalig im Jahr 1993 bei Franjos. 1994 wurde es von der „Spiel des Jahres Jury“ auf die Empfehlungsliste der besten Spiele gesetzt. Bewertet wurde mit dem Generationenspiel-Siegel die Neuauflage aus 2018, bei der keine Regeländerung vorgenommen, sondern nur das Material und die Grafik überarbeitet wurde.

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Impressionen

 

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