Cat Stax – ein Solo – Knobelspiel von HUCH (Rezension)

Katzenfans aufgepasst, hier kommt das ultimative Spiel für Euch. Es bietet Katzen in verschiedensten Farben und Formen. Und ihr dürft sie stapeln, aneinander reihen und ineinander verschachteln. Was??? Ja ihr habt richtig gehört, denn bei diesem Spiel handelt es sich um ein kniffliges Knobelspiel. Wer Katzen UND Knobelspiele mag, sollte sich dieses Solospiel daher einmal ansehen:

 


Das Spiel

Cat Stax ist ein Knobelspiel von Bob Ferron, das bei Huch erschienen ist. Es ist ein Spiel für einen Solospieler und kann ab 7 Jahren gespielt werden.

Die Spielerin sucht sich eine beliebige Knobelaufgabe heraus. Diese liegen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen vor. Auf der Karte ist ein Feld abgebildet, das mit den beiliegenden Katzenfiguren belegt werden muss. Welche Katzen verwendet werden müssen, ist oben auf der Karte zu sehen.

Die Katzen müssen das Feld vollständig ausfüllen und dürfen nicht herausragen. Teilweise müssen die Figuren auch in mehreren Schichten verbaut werden. Diese Bedingung wird auch auf den Karten angezeigt. Kann man das Feld mit den angegeben Katzen komplett ausfüllen, hat man die Aufgabe geschafft und darf, wenn man mag, weiterer Knobelkarten erfüllen. Um das Ergebnis zu überprüfen liegen zudem Lösungskarten bei.

 

Fazit
Die Karten sind schön und strukturiert gestaltet, so dass man sofort weiß, was zu tun ist. Der Umkarton geht leider schnell kaputt, auch wenn die Schachtel innen sehr stabil ist. Auch das Aufräumen ist etwas lästig, weil die Katzen nur in einer bestimmten Art und Weise in die Schachtel passen. Aber es gibt eine Karte, die einem anzeigt, wie es hineingehört und wenn man eh am knobeln war, ist das Zusammenräumen auch kein Problem mehr.

Die Katzenfiguren sind auf jeden Fall sehr stabil und wir finden die Idee richtig gut. Man kann Katzen teils sehr geschickt ineinander schieben und das ist auch nötig, um die Aufgaben zu lösen.
Der Schwierigkeitsgrad steigt mit jeder Karte immer weiter an. Sehr bald muss man sogar in zwei Ebenen bauen. Anfangs ist das noch gut zu meistern, wird aber dann schnell zu einer echten Herausforderung.

Leichtere Karten sind gut von Kindern zu meistern, die Aufgaben für Fortgeschrittene sind dafür selbst für Erwachsene schwer zu schaffen. Und genau das gefällt uns richtig gut. Es soll nicht nur ein Knobelspiel sein, sondern ist auch wirklich eines. Es gibt schließlich nichts Langweiligeres wie Knobelaufgaben, die ohne Mühe sofort lösbar sind. Bei Cat Stax kann man durchaus mal eine halbe Stunde an einer kniffligen Aufgabe sitzen. Und wenn es gar zu schwer wird, liegen natürlich auch Lösungskarten bei. Etwas fisselig sind die Karten, bei denen man in mehrere Ebenen bauen muss – teilweise ist es echt schwer, dass das Gebilde nicht auseinander fällt.

Die Spieldauer ist individuell anpassbar. Man löst so viele Karten wie man mag und kann jederzeit aufhören. Da die Karten nummeriert sind, kann man sich gut merken, an welcher Stelle man zuletzt aufgehört hatte.

Wer gern knobbelt und eine gute Fingerfertigkeit hat, der sollte sich Cat Stax auf jeden Fall anschauen.

 

 

(Eine Rezension von Petra Fuchs)

Hinweis zur Gender-Formulierung: Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen 
bezogen sind, meint die gewählte Formulierung beide Geschlechter, auch wenn aus Gründen der leichteren Lesbarkeit nur die weibliche oder männliche Form 
verwendet wurde.

 

Die folgende Bewertung erfolgt innerhalb der Kategorie:
“Solo spielbar”

  • ... Altergruppe bis 12 Jahre
  • ... Altergruppe 13-49 Jahre
  • ... Altergruppe 50-75 Jahren
3.5

Cat Stax (2018)

Autor: Bob Ferron
Grafik: Huch! / Brainwright
Verlag: Huch!

Spieleranzahl: 1 Spieler
Altersempfehlung Verlag: Ab 7 Jahren
Spieldauer: individuell

Pädagogisch wertvoll: Auf jeden Fall. Es fördert die Konzentrations, das Kombinieren und Problemlösungsdenken

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