Knobelspiele im “LegoDuplo”-Look von Hubelino (Rezension)

Hubelino ist eine Marke, die bekannt ist für ihr tolles Kugelbahnsystem. Dieses ist u.a. kompatibel mit Lego Duplo und bei Kids ein Dauerbrenner. Seit kurzem hat Hubelino nun sein Stecksystem mit bekannten Gesellschaftsspielen kombiniert. Was? Gesellschaftsspiele mit Bausteinen? Das soll funktionieren? Ja es funktioniert, und das sogar ganz wunderbar. Wir durften fünf Spieleklassiker im neuen Gewand testen und stellen sie Euch weiter unten vor.


Allgemeines Fazit:

Unser Fazit zu den Spielen insgesamt stellen diesmal vorab vor, bevor wir Regeldetails anschauen:
Gesellschaftsspiele mit Bausteinen zu kombinieren, ist wirklich grandios. Es vereint eine seit über 70 Jahren für Kinder beliebte und bekannte Welt mit tollen Knobelspielen. Gerade für die Kleinsten ist das ideal, da durch das Stecken der Spielelemente nichts mehr verrutschen oder herunter fallen kann. Das „Spielbrett“ kann sogar auf den Kopf gedreht werden, ohne das Spielmaterial verloren geht 😉 Daher sind die Hubelino Knobelspiele ideal für unterwegs. Im Auto, im Zug, im Urlaub, beim Picknicken. Und kaputt geht natürlich auch nichts. Jedes der Spiele ist hochwertig produziert, mit deutlichen und ansprechenden Farben/Mustern gestaltet und wird in einer stabilen Verpackung geliefert.

Die Knobelspiele fördern außerdem das logische Denken von Kindern, das Beobachten, das räumliche Denken und durch das Stecken der Steine auch die Feinmotorik. Sie sind somit unserer Meinung nach auch ideal für den Einsatz als pädagogische Spiele in Einrichtungen und Institutionen, die mit Kindern arbeiten.

Wie steht es aber mit den Spielen an sich, den Regeln und dem Spielvergnügen? Das schauen wir uns jetzt einmal genauer an:

 

Schafe versenken
Das 2 Personen-Spiel Schafe verschenken ist ein Spiel, das dem Spiel „Schiffe versenken“ nachgeahmt wurde. Das Thema ist dabei liebevoll und kinderecht ausgesucht worden und eine wirklich süße Idee. Dabei erhält jeder Spieler eine Platte, auf denen er Bausteine mit verschiedenen Bildern wie vorgegeben aufsteckt. Die jeweiligen Bilder, wie z.B. Sonne, Haus und Apfel bilden dabei ein Raster von quadratischen Feldern. Jedes Kind erhält anschließend fünf verschieden Steine mit aufgedruckten Schafen, die es verdeckt auf das eigene Spielfeld stecken muss. Pro Koordinatenfeld darf nur je ein Stein gesetzt werden.

Anschließend wird reihum gespielt. Wer dran ist, nennt eine Position (z.B. Apfel-Zaun). Der Gegenspieler muss dann sagen, ob er in diesem Bereich ein Schaf liegen hat. Wenn ja, muss er das Schaf dem aktiven Spieler schenken. Wenn nein, steckt sich der aktive Spieler einen grünen Stein an diese Stelle, als Merkhilfe – damit er weiß, dass er diese Koordinaten bereits aufgerufen hat. Wer als erstes alle Schafe besitzt, gewinnt das Spiel.
Das Spielkonzept ist überzeugend und macht riesig Spaß – auch Erwachsenen!

Wir können das Spiel absolut empfehlen. Zu empfehlen wäre es übrigens, wenn man auch an die Stelle einen grünen Stein setzt, bei der man ein Schaf erhalten hatte – sich dies zu merken, gelingt den Kleinen nämlich nicht so gut und in den Regeln wird dies leider nicht erwähnt. Ansonsten bedarf es gerade bei jüngeren Kindern sicher ein wenig Übung, sich an das Koordinatenraster zu gewöhnen. Nach ein wenig Übung und Hilfe durch Erwachsene, kann Schafe verschenken dann aber gut ab 4 Jahren und ohne Unterstützung gespielt werden.


Sudoku

Dieses Knobelspiel ist ein schönes 1-Personenspiel. Der Spieler erhält eine Platte und 16 verschieden farbige Steine mit grünem Unterrund und nochmal die gleichen Steine mit weißem Untergrund. Im Knobelheft sind nun verschiedene Startpositionen zu finden, sortiert nach Stufen von Anfänger bis Profi. Der Spieler baut die vorgegebenen Steine mit hellgrünem Untergrund auf den jeweiligen Steckplatz und muss dann versuchen die Aufgabe zu lösen. Dabei darf nach dem bekannten Sodoku Spiel jede Farbe in jeder Reihe (senkrecht und waagerecht) nur 1x vorhanden sein. Damit er weiß, welche Steine vorgegeben waren, verwendet er für die Lösung die weißen Steine.

Dass hier Farben anstatt Zahlen verwendet werden, macht diese Soduko-Variante bereits ab 4 Jahren spielbar. Die verschiedenen Aufgaben sind dabei gut lösbar und die Schwierigkeit steigt langsam an. Die Idee Steine mit verschiedenen-farbigen Hintergrund einzusetzen, finden wir sehr gut, da man sogleich sieht, welche Steine man umbauen muss, sollte man einen Fehler gemacht haben. Allerdings hätte die Verwendung in den Regeln nochmal deutlicher erklärt werden müssen. Das ist beim ersten Lesen nämlich leider nicht ganz klar. Ansonsten ist dies auch ein richtig tolles Knobelspiel.

 

Tangram
Bei Tangram, einem 1-Personen-Spiel, darf die Spielerin versuchen vorgegebene Bilder nachzubauen. Dazu stehen ihr eine Steckplatte und mit verschiedenen schwarzen Formen bedruckte Bausteine zur Verfügung. Auch hier steigt der Schwierigkeitsgrad im Knobelheft immer weiter an. Anfangs sind noch Raster eingezeichnet, die dann ab der Variante für Fortgeschrittene verschwinden. Bei der Variante für Fortgeschrittene haben auch Erwachsene ihren Knobelspaß. Schade ist lediglich, dass – wie auch bei Soduko, so wenige Aufgaben beiliegen. Wir würden uns hier weit mehr Aufgaben wünschen, dann wäre der Langzeit-Spaß garantiert.


Domino/Vier gewinnt

Bei diesem Spieleset sind mit den beiliegenden Bausteinen gleich zwei verschiedene Spiele – mit Variationen möglich. Geeignet sind diese bis vier Spieler. Den Spielerinnen stehen eine Platte und weiße Bausteine zur Verfügung auf denen verschieden farbige Punkte abgebildet sind.



Bei Vier gewinnt
sammeln die Spieler Punkte, indem sie Steine ziehen und durch anlegen versuchen 4 Punkte einer Farbe in einer Reihe zu erhalten. Diese Spiel-Variante ist recht glückslastig und hat uns von allen Knobelspielen am wenigsten gefallen. Für Kinder ist dies aber ein einfacher Einstieg in das logische Denken. Die Fortgeschrittenen Variante steigert den Anspruch dann nochmal und ist für ältere Spieler besser geeignet – hier bekommt man nur bei diagonalen Reihen Punkte.



Die Domino Variante
erhält jeder Spieler 7 Steine und muss dann immer einen Stein so anbauen, dass die Farbseiten zueinander passen. Kann man nicht anbauen, muss man einen Stein ziehen. Wer als erster seine Steine los wurde, hat gewonnen. In einer Variante benötigt man zwei Platten, es liegt aber nur eine bei, dies sollte angepasst werden, da man nicht davon ausgehen kann, dass man mehre Spiele besitzt.


(Eine Rezension von Petra Fuchs)

Hinweis zur Gender-Formulierung: Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen 
bezogen sind, meint die gewählte Formulierung beide Geschlechter, auch wenn aus Gründen der leichteren Lesbarkeit nur die weibliche oder männliche Form 
verwendet wurde.

 

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“Kinderspiele und pädagogische Spiele”

  • ... Altergruppe bis 12 Jahre
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