Wenn ich groß bin, werd ich Topagent – Safe Breaker von Ravenburger (Rezension)

Die meisten Kinder träumen in jüngeren Jahren davon Feuerwehrmann, Polizist oder Astronaut zu werden. Warum dann nicht auch Topagent? Einmal in die Rolle von jemanden schlüpfen, der Gutes tut und ein bisschen wie Sherlock Holmes Rätsel lösen muss, dürfte wohl jedem gefallen.

Heute sind die lieben Kleinen sogar in geheimer Mission unterwegs und versuchen in Windeseile den Code zu knacken, bevor die Polizei davon Wind bekommt. Denn wie sollten sie dieser erklären, weshalb sie wie ein Einbrecher aussehen, aber keiner sind, weil man die Identität schließlich nicht verraten darf? Also heißt es gut hinhören, schlau kombinieren und dann schnell handeln, um an Gold und Diamanten zu kommen. Denn der Auftrag lautet, den Schatz aus dem Tresor zu sichern und wieder wohl behalten in die Hände des ursprünglichen Besitzers zu übergeben….

 

Das Spiel
„Safe Breaker“ ist ein Kinderspiel ab 6 Jahren von Ravensburger und kann von 2-4 Spielern gespielt werden. Die Spieler stellen Topagenten dar und versuchen den Tresor zu knacken. Hierfür stellen sie eine Zahl zwischen 1-18 am Tresor ein und erhalten schließlich durch ein Stethoskop einen Hinweis, sobald der Fingerabdruckscanner gedrückt wird. Erscheint ein hoher Piep-Piep Ton, wissen die Kinder dass die gesuchte Zahl größer sein muss, als die eben eingestellte. Ertönt aber ein tiefes bum-bum Geräusch, so ist die benötigte Zahl kleiner. Das Sirenengeräusch gibt keine Hinweise. So tasten sich die Spieler abwechselnd immer weiter an die gesuchte Zahl heran. Sollte es einem Agenten schließlich gelingen den Tresor zu knacken, fallen 1-3 Münzen heraus. Diese darf er an sich nehmen. Nach dem Schließen des Tresors beginnt die nächste Runde und eine neue Zahl wird gesucht. Es wird so lange gespielt, bis ein Spieler zwei Diamanten oder vier Goldmünzen hat. Dann hat dieser gewonnen.

 

Fazit
Safe Breaker ist wirklich ein sehr gelungenes Kinderspiel. Die Motivation der Kleinen dieses Spiel zu spielen ist sehr hoch, da durch die Hinweise eine hohe Spannung entsteht. Das angebrachte Stethoskop schaut zwar etwas komisch aus und hätte etwas länger sein können, ist aber eines der Highlights an Safe Breaker. Die Hinweise sind dabei eindeutig zuzuordnen, ertönen nach unserem Geschmack jedoch noch einen Tick zu laut. Die Mitspieler können dies Geräusche nämlich hören, wenn sie direkt neben dem Kind sitzen, welches gerade an der Reihe ist. Dies tut dem Spiel allerdings keinen Abbruch und es ist dennoch richtig spannend.

 

Toll ist es dann natürlich, wenn die Tresortür mit einem deutlichen knacken aufspringt. Die Verteilung der Münzen ist dabei reiner Zufall und so kann ein Kind zweimal hintereinander nur eine Münze erwischen, während ein anderes auf einen Schlag drei Münzen erhält. So haben auch Spieler eine Chance, die weniger gut im Tresor knacken sind.

Hilfreich sind auch die mitgelieferten Zahlen-Karten. Diese werden vor den Tresor ausgelegt und die Spieler haben eine kleine Unterstützung, da sie nachsehen können, welche Zahlen nun größer sind, als die zuvor eingestellten.
Robust ist der Tresor zudem und dürfte wohl so einige Kinderhände aushalten.

 

Die Altersangabe würden wir dabei auch ähnlich ansetzen. Die Spieler sollten die Zahlen bis 20 bereits ein wenig kennen. Das Gefühl für Zahlen und deren Größe erlernen die Kinder dann aber sehr gut im Spiel.
Im Übrigen mach Safe Breaker auch den Großen Spaß. Obwohl es für Erwachsene recht einfach gestrickt ist, entsteht doch ein gewisses Maß an Spannung und man setzt sich gerne mit seinen Kindern zum Spielen zusammen.

 

 

Hier könnt Ihr Euch noch das Video von Ravensburger zu Safe Breaker ansehen:

 

 

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