Wie wird das Monster lästige Krabbler los – Krabbel-Trabbel von Amigo (Rezension)

Hunde und Katzen plagen sich immer wieder mit Flöhen herum, Menschen, wenn sie Pech haben mit Läusen na und Monster werden natürlich regelmäßig von kleinen Krabblern geärgert. Die winzigen Tierchen verstecken sich zu gerne im groben Monsterfell und kitzeln und zwicken die bunten Monster dabei nach Belieben. Umso verständlicher ist es, dass man als Monster alles versucht, sie wieder loszuwerden. Vielleicht bekommt man sie ja mit besonders monströsen Grimassen verjagt oder einer besonders ekligen Monstersuppe. Manch ein Krabbler hat sich schon verscheuchen lassen, indem tierische Geräusche besonders gefährlich klingend nachgemacht wurden.  Und wenn alles nichts hilft, holt man sich einfach seine Monsterfreunde zur Hilfe…

 

Das Spiel
„Krabbel-Trabbel“ ist ein Kinderspiel, welches 2017 von Reiner Knizia beim AMIGO Verlag erschienen ist. Das Spiel ist von 2-4 Spielern und ab 6 Jahren geeignet. Bei Krabbel-Trabbel spielt jedes Kind ein Monsterchen, welches kleine Krabbler in Form von lustigen Spielechips auf seiner Monsterkarte liegen hat. Ziel des Spiels ist es, diese Krabbler wieder loszuwerden. Hierfür stehen Aktionskarten zur Verfügung, die reihum aufgedeckt und ausgeführt werden. Dabei stehen den Spielern im Kreis ausliegende, verdeckte Monsterfreunde helfend zur Seite.
Es gibt verschiedene Aktionskarten, bei denen die Kinder die abgebildeten Monsterfreunde suchen müssen. Wenn ihnen dies gelingt dürfen Krabbler abgelegt werden. Bei der Aktionskarte Krabbelmonster muss man wieder Krabbler aus dem Vorrat aufnehmen und bei der die „Krabbler krabbelt weiter“ Karte darf man seinen Krabbler zum Mitspieler wandern lassen.

Die zweite Art Aktionskarten stellen die Monsterspiele dar. Ein Spieler sagt/macht etwas vor und der darauf folgende muss es wiederholen und etwas Neues hinzufügen. Dies geht reihum so lange weiter, bis einer einen Fehler macht, der dann einen Krabbler des Vorgängers nehmen muss. Je nach Variante werden Tiergeräusche nachgeahmt, Zutaten für eine Monstersuppe aufgesagt oder Grimassen geschnitten.
Gewonnen hat schließlich, wer als erstes seine Krabbler losgeworden ist.

 

Fazit
Krabbel-Trabbel ist ein Spiel, dessen Grafik uns sofort gefesselt hat. Die Monsterchen und auch die Monsterfreunde sind wirklich sehr schön und total süß dargestellt. Kinder sind von den tollen Zeichnungen sogleich begeistert.
Auch der erste Teil er Aktionskarten hat gut gefallen. Kinder müssen sich merken, wo die Monsterfreunde liegen, um die Karten zu erfüllen. Gerade memorygeübte Kinder haben hier keine Schwierigkeiten und viel Spaß am Spiel. Vor allem, die kleinen Krabbler zu den anderen Monstern (Spielern) weiter krabbeln zu lassen ist eine wirklich lustige Geschichte.

Weniger begeistert hat allerdings der zweite Teil der Aktionskarten. Zum einen ist das abgewandelte „Ich packe meinen Koffer“ Spiel in diesem Rahmen etwas zu langatmig. Gerade jüngere Kids haben hier schnell ausgecheckt und dann keine Lust mehr gehabt weiter zu spielen. Wenn dann diese Art Karten zufällig 3x hintereinander kam, hat es sogar zum Abbruch des Spiels geführt.Irgendwie wurden hier zwei Spielarten miteinander vermischt, die so gar nicht zusammen passen wollen. Gerade wenn man weniger Spaß daran hat, ständig Tiergeräusche nachzuahmen, ging die Spiellust schnell verloren, obwohl die anderen Aktionskarten viel Freude brachten.

Unsere Empfehlung ist hier daher ganz klar auszuprobieren, ob einem gefällt mit allen Aktionskarten zu spielen. Und wenn nicht, dann einfach alle auszusortieren, die einem nicht taugen.

Wir spielen Krabbel Trabbel nur noch ohne die „Monster-Spielchen“ und haben damit so richtig monstermäßig Spaß beim Krabbler verjagen. In dieser Kombination macht es sogar in einer altersgemischten Gruppe und mit Erwachsenen Freude und wird immer wieder gern für eine lustige und kurze Runde für zwischendurch auf den Tisch gepackt.

 

Hier könnt Ihr Euch das lustige Erklärvideo von AMIGO ansehen:

 

Kommentare sind geschlossen