Wenn Pandas um die Wette fressen – Paku Paku von Ravensburger (Rezension)

Pandabären sind ein sehr gefräßiges Volk. Am liebsten schieben sie ihre kugeligen Bäuche durch den Urwald, immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Nicht nur der Hunger treibt sie voran, sondern auch der jährlich stattfindende größte Reisbällchen-Fress-Wettbewerb Asiens.

Nur die Pandas, die am härtesten trainiert haben und somit auch die Dicksten ihrer Art sind, können hier bestehen. Doch das jahrelange Üben ihrer Fähigkeiten lohnt sich, denn am Ende des Wettbewerbes gibt es nicht nur einen tollen Preis, sondern vor allem viel Ruhm abzustauben.
Und wer will nicht der dickste, gefräßigste Panda Asiens sein?

Das Spiel
Bei Paku Paku von Ravensburger, einem Antoine Bauza Spiel handelt es sich um ein schnelles Glücks- und Würfelspiel, das ab 8 Jahren empfohlen wird und laut Verlag mit 2-8 Spielern gespielt werden kann. Die Spieler werfen gleichzeitig vor sich ausliegende Würfel und handeln so schnell wie möglich die Symbole ab, welche die Würfel anzeigen. Zeigt der Würfel ein grünes, zufriedenes Panda-Gesicht, hat der Panda seine Reisbällchen aufgegessen und der Würfel wird so schnell wie möglich an den linken Nachbarn weiter gegeben. So erhaltene Würfel wirft man so schnell wie möglich noch einmal, in der Hoffnung diese mit einem grünen Panda wieder weiter geben zu können. Denn wenn ein Spieler 3-5 grüne Gesichter vor sich liegen hat (abhängig von der Spieleranzahl) ruft man „Paku Paku“ und unterbricht das Spiel. Jetzt muss dieser Spieler alle Würfel nochmal werfen und sich so viele Strafpunkte nehmen, wie angezeigt werden. Ziel ist es also, möglichst schnell selbst erhaltene Würfel wieder zu grünen Pandas zu werfen, um sie schnell weiter geben zu können.
Aber das ist nicht alles: Denn wenn man das rote Teller Symbol würfelt, muss man einen der verschiedenen Teller aus der Auslage nehmen und in die Mitte stapeln, bevor der Würfel neu geworfen werden darf. Der Stapel wird dabei mit der Zeit immer höher und wenn dieser umfällt, wird wieder „Paku Paku“ gerufen und der unglückliche Spieler erhält Strafpunkte im Wert seines Würfelwurfes. Das Spiel endet, sobald ein Panda 10 Strafpunkte erhalten hat und gewonnen hat natürlich derjenige, mit der niedrigsten Punktezahl.

Fazit
Bei Paku Paku handelt es sich um ein chaotisches, lustiges Würfel- und Reaktionsspiel. Die Mischung aus dem Werfen der Würfel, die man hoffentlich schnell an den Nachbarn weitegeben kann und dem Stapeln der Teller hat sich dabei als sehr witzig herausgestellt. Gerade das Stapeln der unterschiedlich großen Teller ist nämlich gar nicht so einfach und der immer höher werdende Turm stürzt bei Paku Paku somit regelmäßig ein.
Bei diesem Spiel hatten wir wirklich sehr viel Spaß, vor allem da uns das Adrenalin nur so ins Blut schoss. Natürlich muss man „Stress“ Spiele mögen, doch unserer Meinung nach ist es ein tolles Spiel, um Spieleabende zu beginnen/zu beenden oder einfach mal eine lustige Runde mit seinen Kindern zu haben.

Auch kann das Spiel gut passen, wenn man mal etwas Energie los werden muss, die Erschöpfung danach ist nämlich garantiert. Für Menschen, die ein schlechtes Reaktionsvermögen haben, ist das Spiel wahrscheinlich zu schnell und eher nicht zu empfehlen.
Das Spiel wird ab 8 Jahren empfohlen, kann aber unserer Meinung nach durchaus auch schon früher gespielt werden. Nicht anschließen wollen wir uns allerdings der empfohlenen Spieleranzahl. Mit 2 Spielern hat Paku Paku nicht wirklich Spaß gemacht und mit mehr als 5 Spielern sind zu wenig Würfel unterwegs. So richtig toll war das Spiel mit 4-5 Spielern.
Auch die Geschichte um die gefräßigen Pandabären, die einen Wettbewerb austragen und Teller stapeln gefällt uns sehr gut. Das Design des Spiels ist witzig und ansprechend. Das Material dabei eher einfach gehalten, was aber auch zu dem günstigen Preis des Spieles führt.
Wir können Paku Paku somit für Runden empfehlen, die Stressspiele mögen und etwas Kurzweiliges und Lustiges auf den Tisch bringen wollen. Gerade Kinder und generationengemischte Gruppen mit gutem Reaktionsvermögen dürften hier richtig Spaß haben.

 

Ihr wollt mehr über Paku Paku lesen?
Dann lest Euch doch einmal die Rezension von Cliquenabend durch:

KLICK ZU REZENSION

 

Oder schaut Euch das Video von Hunter & Cron an:

 

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