Make ‚n‘ Break 2017 – Neuauflage von Ravensburger (Rezension)

Gute Architekten braucht das Land. Aber schnell müssen sie auch sein. Schließlich muss man sich heutzutage von seinen Mitbewerbern hervorheben. Und Aufträge erhält man als Baumeister nur, wenn man die schönsten Gebäude baut – diese natürlich auch was herhalten und vor allem, wenn man zackig arbeitet. Zeit ist schließlich Geld. Das weiß doch jeder. Damit dies gelingt, ist eine ruhige Hand gefragt, sonst fällt das Gebäude schnell mal wieder in sich zusammen.

 

Und ein Problem mit Stress darf man auch nicht haben. Wer sich zu sehr unter Druck setzt, macht nicht nur Fehler, sondern kann dann auch nicht mehr mit den anderen Baumeistern mithalten.
Wer aber nun letztendlich der beste Gebäudebauer der Welt ist, wird sich in einem irrwitzigen Wettkampf zeigen, der im Land ausgetragen wird. Doch Einzelkämpfer sind hier nicht gefragt.

In Teams muss man sein Können beweisen, um nach dem Wettbewerb die ruhmreichesten Aufträge erfüllen zu dürfen. Mögen die Besten gewinnen…

 

 

Das Spiel
Bei Make ‚n‘ Break handelt es sich um eine Neuauflage des bekannten Spieles von den Autoren Andrew und Jack Lawson und ist bei Ravensburger erschienen. Das Spiel ist laut Verlag ab 8 Jahren geeignet und kann mit 2 bis 4 Spielern gespielt werden.

 

Im Gegensatz zum Vorgänger, wird hier in Teams gespielt. Ziel ist es nach wie vor, so viele der Gebäudekarten nachzubauen wie möglich, um dafür Punkte zu kassieren. Zu Beginn der Runde wird der Zeitwürfel vom jeweiligen Baumeister gewürfelt und das Ergebnis auf der mitgelieferten Uhr einstellt. Grundmechanismus ist es nun, die Gebäude auf den Karten nachzubauen bis der Wecker das Ende der Runde einläutet. Bei diesem Spiel spielt man mal mit dem linken, mal mit dem rechten Nachbarn im Team. Die dabei erspielten Karten werden zwischen die jeweiligen zwei Spieler gelegt und am Ende des Spieles mit deren Punktewert abgerechnet.

Speziell ist bei dieser Make ‚n‘ Break Variante, dass ein „Fun-Würfel“ mitgeliefert wird, der den Spielern vorgibt, wie sie zusammen zu interagieren haben. So gibt eine Würfelseite z.B. vor, dass jeder Spieler nur einen Finger nutzen darf, oder der eine Spieler nur senkrechte und der andere Spieler nur waagerechte Teile bauen darf.

 

Fazit
Die Neuauflage von Make ‚n‘ Break ist gelungen und macht viel Spaß. Doch wie der Eingangstext schon sagt, muss man bei diesem Spiel Aktion mögen. Wer Stressspiele nicht mag, wird hier schnell überfordert sein. Wem etwas Bewegung und Zeitdruck allerdings nichts ausmachen hat hier ein tolles Spiel vorliegen, dass mit der Neuauflage noch einmal so richtig Pepp mit sich bringt.
Gerade das Arbeiten in Teams mit verschiedensten Aufgabenstellungen lässt Make ‚n‘ Break zu einem tollen Party- und Familienspiel werden.

Sehr positiv ist bei auch bei dieser Variante, dass die Aufgabenkarten nach verschiedenen Schwierigkeitsstufen unterteilt sind. Somit ist es möglich, das Spiel sowohl mit Kindern, als auch mit Erwachsenen zu spielen. Und wenn die Kids ein wenig geübt sind, ist es durchaus möglich, auch in altersgemischten Gruppen viel Spaß zu haben. Dabei ist nicht immer sicher, dass die Erwachsenen die besseren Spieler sind ;). In unseren Gruppen ließ sich Make ‚n‘ Break übrigens wunderbar bereits mit 6-Jährigen zusammen spielen – hier haben wir dann die einfacheren Karten verwendet.

 

Wem das Teamspiel nicht so liegt, der kann den Fun-Würfel übrigens einfach weglassen und das Spiel auch nach den alten Regeln spielen. Uns gefällt das Spiel auf jeden Fall sehr gut und ist gerade aufgrund der hochwertigen Verarbeitung für Jung und Alt gut zu empfehlen.

 

 

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