Vision

Das Spielecafé der Generation – Jung und Alt spielt

Wir treffen uns an einem zentral gelegenen und barrierefreien Ort. Unser Treffpunkt besteht aus mindestens 2 verschiedenen Räumen und einer Küche. Die Räume sind hell und freundlich und für abends gibt es eine gute Beleuchtung. Einige Tage in der Woche hat das Café zu verschiedenen festen Zeiten geöffnet. Unter der Woche vor- und nachmittags und am Wochenende kann es 1-2x im Monat auch bis nachts geöffnet sein. Die Zeiten werden so gelegt, dass ein breiter Teil der Bevölkerung angesprochen wird.

Zu den Öffnungszeiten kommen die Menschen ins Café um zu spielen, sich zu unterhalten und dabei auch mal einen Kaffee zu trinken. Spieleerklärer weisen die Besucher in neue Spiele ein und spielen natürlich auch mit.
Großeltern sitzen mit ihren Enkeln am Tisch und spielen lustige Kinderspiele mit ihnen.
Zeit miteinander ist so wertvoll. Familien kommen ins Café und haben Freude daran, unbekannte Spiele kennenzulernen. Was gibt es Schöneres an einem verregneten Wochenende? Abends strömen die Viel-Spieler ins Café und lassen Neugierige erstaunen, was in der Welt der Spiele so möglich ist. Wer es ruhiger braucht, kann sich in den zweiten Raum zurückziehen. Dort sitzen auch ein paar Sammler, die ihre Figuren bemalen.  Es kommen Menschen dazu und lassen sich von ihnen das Malen erklären. Wer hätte gedacht, dass sie so ein Talent besitzen? Übermorgen findet ein Schachkurs statt. Die älteren Herren sind Meister dieses Spiels und haben eine große Freude daran, es den Jüngeren beizubringen. Wer hätte vermutet, dass Schach so viel Spaß machen kann? Nächste Woche gibt es ein Dominion-Tunier. Das Spiel kennen viele noch nicht, aber dafür ist die Spieleschule da. Hier wird das Spiel ausgiebig erklärt und geübt. Hättest Du gemeint, dass Menschen, die vorher nie gespielt haben, sogar Interesse an solch ungewöhnlichen Spielen haben können?

Samstag Abend wird von den Viel-Spielern ein Kenner-Spiel auf den Tisch gepackt. Hier ist Ausdauer gefragt, denn das Spiel kann mehrere Stunden dauern. Doch wer hätte angenommen, dass nicht nur der jugendliche Tim, sondern auch der 72-Jährige Karl die besten Strategen am Tisch sind? Morgen Vormittag ist das Café komplett gebucht. Die Kindergartengruppe vor Ort kommt vorbei, um sich von Spieleerklärern passende Spiele zeigen zu lassen. Nicht nur Bewegungs- und Spaßspiele sind dabei beliebt, sogar die Kleinsten trauen sich an die ersten Kinder-Strategiespiele heran.  Sogar Arbeitskollegen kommen mit ihrem Chef vorbei, um mit passenden Spielen ihren Teamgeist vertiefen und mal entspannen zu können. Dann kommt der Anruf vom benachbarten Pflegeheim. Sie haben Spiel-interessierte Menschen, die leider nicht mehr mobil sind. Kein Problem. Ein Termin wird ausgemacht, an dem die Spieleerklärer mit einer Auswahl an passenden Spielen zu ihnen fahren. Vor allem die extra-großen Kartenspiele und Kartenhalter eignen sich wunderbar für Menschen, die nicht mehr ganz so fit sind oder schon schlechter sehen. Dafür haben wir den Drucker im Hinterzimmer. Wenn der entsprechende Verlag selbst keine Übergrößen-Spiele im Angebot und seine Erlaubnis dazu erteilt hat, so drucken wir die Karten vergrößert aus und laminieren sie. Einige Spiele sind sowieso in Übergröße vorhanden. Da haben die Verlage mitgedacht.

Die Auswahl der Spiele ist vielfältig. Viele ältere gute Spiele kamen durch Spenden herein, neuere Spiele konnten durch Spendengelder gekauft werden und vor allem die Verlage haben uns einiges zur Verfügung gestellt. Das belohnen wir natürlich, indem wie über diese Spiele Rezensionen verfassen und auf dem Blog des Spiele-Cafés veröffentlichen. Dabei ist der Fokus, jedes Spiel auf die Generationentauglichkeit zu überprüfen. Welches Spiel macht Jung UND Alt Spaß? Auf dem Blog stellen wir natürlich auch unsere Aktivitäten und Events vor und zeigen welche Spieleauswahl wir für Familien, Gelegenheitsspieler und Vielspieler haben. Und immer wieder evaluieren wir, inwiefern unser Angebot zu einer Verbesserung in der Gesellschaft beiträgt. Vernetzung ist uns dabei auch sehr wichtig. Denn diese Idee soll keine Eintagsfliege bleiben. Sie darf und soll in anderen Städten umgesetzt werden.

Das „Café“ ist nur ein netter Nebeneffekt. Wer spielt, wird hungrig und so gibt es nachmittags 1-2 verschiedene Kuchen und abends Semmeln. Keine große Auswahl, um den Aufwand gering zu halten und umliegenden Cafés keine Konkurrenz zu machen. Als Getränke werden nur Kaffee, Tee, Wasser und Apfelsaft angeboten. Alkohohl hat in den Räumen keinen Platz – zum Spielen braucht man einen klaren Kopf. Getränke und Essen wird nicht viel kosten. Damit der Zugang auch für einkommensschwache Menschen gewährleistet ist.


Das Spielecafé ist ein Ort der Begnung. Hier Treffen sich Menschen jeden Alters und mit den verschiedensten Hintergründen. Man lernt voneinander. Lacht zusammen. Respektiert einander. Und kommt sich somit näher. Das Spielen hilft, Verständnis für die Menschen zu entwickeln, die nicht zur eigenen Altersgruppe gehören und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Jugendliche brauchen hier kein Handy, das Spielen fesselt sie zu sehr. Familien mit ihren Kindern fühlen sich hier willkommen. Und ältere Menschen sind ein wichtiger und akzeptierter Teil des Vereinslebens. Jeder hat Stärken und Talente und kann sie den anderen zeigen. Das stärkt das Selbstwertgefühl und man fühlt sich wertvoll und gebraucht. Gefühle, die für uns ALLE wichtig sind.

Das Spielecafé der Generationen. Ein Ort, wo jeder sein darf wie er ist – unabhängig von Alter und Beruf. Denn eines verbindet uns ALLE: Der Spaß am Spiel!

 

Ihr wollt wissen, was konkret geplant ist? Dann lest weiter unter: Der Weg zum Projekt

und schaut Euch unser Kurzkonzept an: Kurzkonzept

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