Codenames von Czech Games/Asmodee – wenn der Apfel mit dem König…

Story

Es saß ein König an einer langen Tafel, der Apfel der bösen Hexe stand auf dem Tisch und trotz dass der Leuchter von der Decke hing, kam Dunkelheit durchs Fenster hereingeschossen. Sie fraß erst den König, dann den Apfel und irgendwie endete das Stück schließlich ohne Happy End. Die Agenten hatten es nicht geschafft die Identitäten ihres Teams zu entschlüsseln, sondern wollten die Hexe vernichten und erwischten dabei den Attentäter. Der andere Geheimdienstchef freute sich tierisch, denn das Ende der einen Gruppe war sein Gewinn!

Hääää? Fragt ihr Euch gerade? Macht das Sinn?

Ja! Irgendwie schon. Denn um nichts anderes geht es bei Codenames.

Verschiedene Begriffe sollen miteinander verbunden werden. Nicht immer logisch und so muss man immer wieder um die Ecke denken. Denn wer denkt, dass man Wörter wie Hund, Katze, Maus miteinander verkuppeln kann, der hat weit gefehlt. Schwieriger wird es nämlich, wenn man eine Verbindung zwischen Zahn, Schiff und Stuhl herstellen soll. Vor allem, da nur ein einziger Hinweis gegeben werden darf. Da muss man schon ganz schön nachdenken, um als Tipp den Arzt zu nennen. Und ob die Mitspieler dann verstehen, dass man den Zahnarzt, den Arztstuhl und die Ärzte ohne Grenzen (die Schiff fahren) meint, ist dabei auch noch fraglich. Doch als wenn das noch nicht genug wäre, so gibt es auch noch Wörter, auf die man nicht hinweisen darf. Nicht nur dem anderen Team spielt man sonst Punkte zu, sondern es besteht auch immer die Gefahr, den Attentäter zu treffen. Wenn man da übersieht, dass ihm der Begriff Krone gehört, die genauso gut zum (Zahn)Arzt passen könnte, ist das Spiel dann ganz schnell vorbei.

 

Fazit

Codenames von Czech Games und Asmodee ist ein Spiel, welches gut in altersgemischten Gruppen bis acht Personen gespielt werden kann. Hierbei gibt es aber Einschränkungen:
Da ein um die Ecke denken, logisches Verknüpfen und auch Konzentration gefragt ist, ist das Spiel eher nur für fittere Köpfe zu empfehlen. Kinder unter 10 Jahren und Menschen mit Konzentrationsproblemen, werden hier hier ihre Schwierigkeiten haben. Dennoch ist Codenames ein Spiel, in dem einzelne Spieler von der gesamten Gruppe mitgetragen werden können. Denn man spielt und entscheidet im Team, man bespricht sich vorher und muss somit nicht alleine den Code des Geheimchefs entschlüsseln. Daher kann dieses Spiel auch dafür gut sein, um logisches phantasievolles um die Ecke Denken zu üben. Dies haben wir in unserer Gruppe auf jeden Fall festgestellt. Nach mehreren Spielen ist dann sogar den Kids zwischen 11 und 14 Jahren das Verknüpfen der Begriffe gut gelungen. Geheimdienstchef sollte bei diesem Spiel aber definitiv jemand werden, der gern abstrakt denkt – denn er hat die Aufgabe, seinem Team einen passenden Begriff zu nennen, der mehrere gesuchte Wörter abdeckt.


Codenames ist ein Spiel, das definitiv generationentauglich ist, jedoch einen gewissen Anspruch hat und somit auf eine gut gemischte Gruppenzusammensetzung geachtet werden muss. Hier kann durchaus auch mit mehr als vier Personen in einer Gruppe gespielt werden.

Uns hat das Spiel überzeugt und nicht zu unrecht hat Vlada Chvátil für sein Spiel den Preis „Spiel des Jahres 2016“ erhalten.

 

 

Ihr wollt mehr über Codenames erfahren?
Dann seht Euch doch das Video von Hunter & Cron an:

 

Von Codename gibt es übrigens mittlerweile einige weitere Varianten.
Zum Beispiel Codenames Pictures.
Der Brettspiel Hero stellt Euch das Spiel in seinem Video vor:

 

Und als Tipp: Codenames gibt es auch auf vielen anderen Sprachen 🙂

 

 

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Dann klickt hier: Eine Idee war geboren und Die Vision

 

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